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and Joh. Jakob B. (1810—1856) bauten 1848 mit MechanikerHilarius Bäbler-Speich (geb. 1810) von Matt eine kleinereSpinnerei in Betschwanden. Diese Firma Becker & Bäbler löstesich jedoch nach kurzer Zeit wieder auf; Hilarius Bäbler über-nahm das Geschäft allein und setzte den Betrieb, später unterMitwirkung seines Sohnes David Bäbler-Tschudi (1838—1871) fort,ohne jedoch vom Glück begünstigt zu sein. Durch den Eintrittdes gegenwärtig in Schwanden niedergelassenen Herrn Meyer-Hünerwadel änderte sich die Firma 1867/68 in Meyer & Bäbler,welche das Etablissement 1880 dem Hause Heinrich Kunz inLinthal-Zürich verkauften.
Die oben ausgetretenen Gebrüder Becker verbanden sich1846 mit Kirchenvogt Jost Milt-Elmer von Glarus(1796—1870, Sohn von Goldschmied KaparM.) und errichtetenin Firma Gebrüder Becker & Milt eine Spinn- und Weberei inRüti. Neben den gewöhnlichen, mittelschweren Druck- undRotfarb - Tüchern erzeugten sie in derselben auch viele „My-doubles“ und „Flörli“ (billige Mousselines). Später änderte sichdie Firma in Becker & Milt, indem den obengenannten Gebr.Becker die Herren J. J. Becker - Brick (geb. 1841, Sohn desJohannes) und Ratsherr Jakob Becker-Hefti (1837 — 1897, Sohndes Joh. Jakob) nachfolgten. Auch wurde 1863 KaufmannHeinrich Durst (1825 — 1898), Schwiegersohn des KirchenvogtJost Milt 1 ), ins Geschäft aufgenommen, nachdem des Letzt-genannten einziger Sohn Kaspar Milt-Landis ein Jahr zuvorgestorben war. 2 ) 1899 ging das lange Jahre mit Erfolg be-
b Ein anderer Toehtermann desselben, Herr Esajas Zweifel (geb.1827), welcher in jüngern Jahren den Beruf eines Pfisters ausgeübt hatteund später bis zur Würde eines glarnerischen Landammanns emporstieg,verband sich 1854 mit zwei Onkeln seiner Frau, den Herren Oberst GabrielEimer (1810—1854) und Hauptmann Joh. Jakob Eimer H815—1885), zur FirmaGebr. Eimer & Zweifel, um in Bempflingen (Württemberg) eine grössere Baum-wollspinnerei und -Weberei zu errichten, welche alsdann 1856 in Betrieb kam.1876/77 wurde eine zweite Weberei in dem benachbarten Mittelstadt errichtet.Gegenwärtig steht das Geschäft im Besitz von Herrn Friedrich Eimer (Sohndes Gabriel) und von Herrn Elmer-Stäger (Sohn des Joh. Jakob).
2 ) Herr Dürst (von Mitlödi) war vorher Reisender, dann Teilhaber desseit langer Zeit in Köln a./R. bestehenden Hauses Gebrüder Dürst, Handels-geschäft in gefärbten Woll- und andern Garnen, Merceriewaren etc.