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Handel und Industrie des Kantons Glarus : geschichtlich dargestellt / Adolf Jenny-Trümpy
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Conrad Ferdinand Meyer überging. Er war aber schon zu sehrAmerikaner geworden, als dass es ihm in der alten Welt auf dieDauer behagt hätte. So zog er nochmals über den Ozean undsiedelte sich in Nauvoo, im Staate Illinois, an, wo er noch heuteals 77jähriger Greis im Kreise seiner Kinder und Enkel lebt.

Schon als die Auswanderungsbewegung noch in den erstenStadien begriffen war, erkannten die einsichtigem Staatsmännerdass sie zwar in kritischen Zeiten als Sicherheitsventil wertvolleDienste zu leisten vermag, dass aber in der Entvölkerung eines-Landes keineswegs das Ideal eines Heilmittels für soziale Schädenerblickt werden kann. Sie bemühten sich denn auch, in den ab-gelegnem Weilern, wo die Fabrik-Industrie nicht so baldFuss fassenkonnte, anderweitige Abhilfe zu treffen. Ein Mittel, die Hand-weberei teilweise zu erhalten, hätte darin bestanden, zur Bunt-weberei überzugehen, da auf diesem Gebiet der Handwebstuhlnoch etwa 20 Jahre länger konkurrenzfähig blieb. Dieselbe wargerade um jene Zeit im St. Gallischen in lebhaftem Aufschwungbegriffen und hat, nach Dr. H. Wartmann, wesentlich dazu bei-getragen, in diesen Gegenden die Krisis in der Hand-Weisswebereibesser als an vielen andern Orten zu überwinden. Es wurdendamit in der That auch im Glarnerland einige Versuche gemacht-und zwar vorerst am Kerenzerberg, wo man in den 1840erJahren für Rechnung toggenburgischer Kaufleute die Hauswebereivon Moreas und andern Buntgeweben aufnahm. Später, um 1859,.errichtete die Firma Gross <& Fjgli aus dem Kanton Zürich imMühlethal bei Mühlehorn eine kleine mechanische Buntweberei,,welche, zu wiederholten Malen ausser Betrieb gestellt, später andie Firma Weber & Cie. in Wetzikon, um 1880 an Herrn E. Dürsteiervon Horgen und 1898 an Herrn H. Sameli-Gwalter (auch aus demKanton Zürich gebürtig) überging, welch’ letzterer sie in eine-mechanische Seidenweberei umwandelte, jedoch diesen Zweig schon-nach drei Jahren ebenfalls wieder aufgab und nun nur noch einElektrizitätswerk im Mühlethal unterhält. Inzwischen hatte sichdie Hausweberei von Seidenstoffen, welche für Rechnung