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ligen Mischung von wenig Garancine und viel Farbhölzern) in un-geheuren Mengen fabriziert und war, abwechslungsweise nach denverschiedenen Absatzgebieten, mehr als ein halbes Jahrhundertverkäuflich.
Mit Obigen haben wir die Zahl der damals in Glarus er-öffneten Baumwoll-Druckereien noch nicht ganz erschöpft. UmsJahr 1820 verliess nämlich Schützenmeister Joh. Heinrich-Glarner (S. 91 T. II) seine Associes, und that, ganz in der Nähe,auf dem „alten Schützenplatz“ (hinter dem „Storchen“) eine eigeneDruckerei auf; er blieb jedoch hinter andern, besser eingerich-teten Geschäften zurück und gab den Betrieb 1836 auf. (Die zuWohnungen umgewandelten Lokalitäten gingen 1861 in Flammenauf). Die alte Firma, welcher diese Zersplitterung der Kräfte auchnicht förderlich war, hatte unterdessen den Namen „Fridolin undJoh. Heinrich Glarner älter“ angenommen und fabrizierte eben-falls nur noch bis um die Mitte der 30er Jahre; eine weitereähnliche Firma „Matheus Glarner“ entstand bald nach 1820,indem 2 Neffen des Schützenmeisters, Matheus Glarner (1794-1874),,,auf der Färb“, und sein Bruder Heinrich (1790—1824), Söhne-eines Meister David Glarner, neben ihrer Färberei eine kleineIndiennes- und Chäles-Fabrik einrichteten. Auch dieses mit zubescheidenen Mitteln ins Leben gerufene Geschäft fiel der umsJahr 1840 ein tretenden Krisis zum Opfer; die Gebäulichkeiten•brannten 1861 ab.
In den Absatzgebieten kamen in dieser bewegten Periodevon 1800—1820 natürlich mancherlei Wandlungen vor; ohne aufalle vorübergehenden Einzelheiten einzutreten, ist vor Allem her-vorzuheben, dass Italien, welches verhältnismässig schnell wiederzu geordneten Zuständen gelangt und von 1806 an nicht mehrKriegsschauplatz war, von nun an grosse Bedeutung für denglarnerischen Handel gewann. Folgendes lässt sich über die wich-tigsten der in Italien etablierten glarnerischen Handels-häuser melden, wobei bemerkenswert ist, dass bei der nun ein-tretenden Steigerung des Verkehrs die ältern, schon früher ge-nannten Firmen nicht gerade die führende Rolle spielten.