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Honegger in Rüti; die zwei von Andre Köchlin <£• Cie. in Mülhausenstammenden Turbinen dürften zu den ersten derartigen Motorengehören, die überhaupt in der Schweiz im Grossen zur Anwendungkamen. 1854/58 fand eine bedeutende Yergrösserung der Anlagestatt; 1860 begann in der Spinnerei die Einführung der „Selfactors“und 1864 in der Weberei diejenige von schnelllaufenden eng-lischen Webstühlen, erstere aus der Maschinenwerkstätte von ParrCurtis & Madeley in Manchester, letztere von William Dickinson& Sons in Blackburn bezogen und zwar beides durch die Ver-mittlung der bekannten Konstruktions- und Kommissions-FirmaJean Felber & Cie. in Manchester, deren Begründer, ein Sohn desSpinnerei-Direktors in Haslen, aus dem Kanton Aargau stammte.
Der ausserordentliche Aufschwung, den die „Türkenkappen-“oder „Yasmas“-Druckerei im benachbarten Hauptorte in der erstenHälfte der 1850er Jahre genommen hatte, bewog Fabrikant Trümpy,1856/57 in Mitlödi den Bau einer neuen Druckfabrik, für die Er-stellung jener Artikel bestimmt, ins Werk zu setzen. Dafür ver-band er sich mit den Herren Fritz Tr ümpy-Trümpy, 1826-1875,und Jakob Trümpy-Blumer, 1833—1896, (Söhne von LandmajorF. Trümpy in Ennenda) und nahm auch den Sohn seines ver-storbenen Bruders Balthasar, Herrn Kolorist Fritz Trümpy,1826—1877, in die Societät auf. Ratsherr Fritz Trümpy hatteim Hause P. Blumer & Jenny in Schwanden die Lehre gemacht,war dann im Hause Issaverdens & Cie. in Smyrna zu einer schönenStellung gelangt und so mit den orientalischen Verhältnissen ver-traut geworden. Noch ehe der Betrieb eröffnet wurde, sagtenauch die Herren Daniel und Caspar Jenny von der Firma Barth.Jenny & Cie. ihre Beteiligung zu, wodurch die Fabrik dann alsFirma Trümpy & Jenny in Mitlödi ins Leben trat. —
Einen ähnlichen Entwicklungsgang wie bei der Firma Barth.Jenny & Cie. beobachten wir bei dem Handels- und Handweberei-Geschäft Jenny & Cie. (S. 245). Auch dieses Haus vollzog den Ueber-gang zur Druckerei, indem es 1834/35 einen kleinen schon be-stehenden Betrieb, nämlich die Färberei und Druckerei von DanielFreuler in Ennetbühls (S.298) in sich aufnahm; im Volksmundbehielt auch diese Fabrik die ursprüngliche Bezeichnung „in desFärber’s“. 1846/47 wurde eine Filiale in Lugano gegründet; über-