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dass das zuletzt erwähnte Verfahren in den 1840er Jahren ver-suchsweise in der Heinrich Brunner’schen Fabrik in Glarus, ohne-Zweifel infolge erhaltener orientalischer Vorlagen, in Gebrauchstand; es gab recht hübsche Effekte, wurde jedoch, seiner Um-ständlichkeit und Kostspieligkeit wegen, bald wieder verlassen;,dagegen spielte es in den 1850er Jahren bei einem orientalischenArtikel der zürcherischen Seidendruckerei eine nicht unbedeutendeRolle. Wenn es auch leider dem Verf. nicht gelungen ist, sichErzeugnisse dieser alten orientalischen Tüchelmalerei zu verschaffen,,so ist es dochThatsache, dass dieselbe in Konstantinopel und einigenStädten des ägäischen Meeres bis um die Mitte des XIX. Jahr-hunderts (früher auf einheimischer, später auf englischer Mousseline)eine ziemliche Anzahl Hände beschäftigte. Das Produkt nannteman Yasmas oder Kalemkiar (letzterer ebenfalls türkische Aus-druck bedeutet .so viel als „mit der Feder gemalt“ und wird haupt-sächlich von den Griechen gebraucht); die in Krapp und Indigogefärbten trugen spezielle Namen, worauf wir noch zurückkommen..
Wie schon S. 370 bemerkt, geht der Beginn des ExportsEnglands an weissen und gedruckten Baumwollwaren (Calicos undPrints) nach der Levante ins erste Dezennium unseres Jahrhunderts-zurück oder nahm wenigstens seit dieser Zeit eine gewisse, wennauch noch nicht allzugrosse Bedeutung an; es folgte das Eisassmit seinen „Palmen“ und „Orientalen“, deren Fabrikation, so weites sich um abgepasste Ware — die „Levantiner-Chäles“ —handelte, sich alsdann auch über Oesterreich (Wien) in die Schweiz,speziell Glarus, ausdehnte. Es scheint, dass dieselben hauptsäch-lich von der christlichen Bevölkerung der europäischen undetwas später auch der asiatischen Türkei als Kopf- und Schultern-tücher getragen wurden. In einem Briefe der Filiale Luchsinger& Streiff in Triest an das Stammhaus vom 1. März 1835 fandsich, diesen Artikel betreffend, folgenderPassus: „Wie Ihnen schonfrüher bemerkten, sind in Schals 10/4 (neben den bisher beliebtenBraun- und Olivböden) die hellbödigen Sachen, als alle möglichenSorten Foulardsmuster, orange-, gelb-, blau-, rot- und grünbödigePalmen- und Ramagendessins und wenig oder gar keine Glatt-boden, sowie auch ein wenig Schwarzboden der Griechen Haupt-muster und wie es scheint auch in jenen andern Gegenden, in