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Handel und Industrie des Kantons Glarus : geschichtlich dargestellt / Adolf Jenny-Trümpy
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413
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Auch sagten Verschiedene, dass ausser den Glattboden auch geblümteund eine Art Glattboden mit Rondellen 1 ) gangbar seien; es wurden mirvon beiden Sorten Muster versprochen.“

Dass die Ware als Imitation gut getroffen und zugleich eine-Neuheit auf dem orientalischen Markte darstellte, erhellt aus dennun rasch erfolgenden Bestellungen und den glänzenden Erlösen..Letztere stellten sich anfänglich per Dutzend in Triest auf 14 cfl.und während des übrigen Teils des Jahres 1835 auf cfl. 12 1 / a .= n fl. 15. 2 ) Bei Annahme des letztem Preises stellt sich die Be-rechnung dieser ersten Türkenkappen wie folgt:

1 Stück 10/4 de 16 aunes handgewobene Mousseline (Mi-double) kostete 1835 gebleicht 11 fl. 10 ! / 2 ; bei dem damals ganzquadratischen Druck (105 cm in Länge und Breite, vgl. S. 200)ergaben sich, nach Abzug der Enden, stets 16—17 Tücher per Stück.

Somit kostete die Rohware:

Für 1 Dutzend 10/4 Tücher höchstens .... n fl. 8. —Die Druckfagon betrug 20 Reichskreuzer per Tuch,

also per Dutzend.„ 4. —

Kosten franko Glarus fl. 12. —Brutto-Erlös in Triest n fl. 15. —

Davon ab: Fracht und kleine SpesenGlarus-Triest sowie Sconto, Pro-vision und Sensarie insgesamt10% = “fl. 1%

Für Kapitalzins schlagen

wir dazu. „ V 2 n fl- 2, — fl. 13. - -

Bleibt demnach für 1 Dutzend ein reiner Handels-

Gewinn . fl. 1. —

Um den einlaufenden Bestellungen rascher genügen zu können,gaben Luchsinger & Streiff nun auch Ware an Friedr. Streiff & Cie.in Mollis in Druck (die Fabrik ihres eigenen Associe’s auf derInsel, S. 307 T. II, arbeitete damals in Indigo- und Krappartikelnund ging erst nach der unten zu erwähnenden Geschäftstrennung

*) d. h. die oben erwähnten Beschdal mit einem Bouquet in jeder Ecke»und einem ebensolchen isolierten in der Mitte des Tuches.

2 ) Vgl. S. 356.