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bleiche verwandelt und zugleich mit einer Türkischrotgarn-färberei verbunden wurde. Für letztere verschrieb man sicheinen fachkundigen Färber aus Rouen . Um 1820 wurde auch dieTürkischrot-Stückfärberei eingeführt und dabei als FachmannHerr Hanhart-Solivo aus Diessenhofen in Dienst genommen. DasGeschäft entwickelte sich in erfreulicher Weise und hatte in den1830er Jahren als Firma J. Ziegler & Cie. wegen der Schönheit ihrerroten Garne und Tücher einen sehr guten Ruf. Seine Associeswaren damals ein Herr Frey-Ziegler und ein Herr Thellung, welchejedoch um 1840 austraten, während dafür Herr Adolf Bieter-Bothpletz (f 1880) vorerst als Geschäftsführer und von 1843 anals Associe eintrat. Die technische Leitung ging 1844 an HerrnH. M. Ziegler-Hirzel, Sohn von Ziegler-Pellis 1 ) über und in derFolge fanden noch die Herren Theodor Ziegler-Biihler (seit 1849,als Prokuraträger) und Jakob Ziegler-Biedermann (von 1853 anbis 1892 für die technische Leitung), Söhne des in Anm. 1 er-wähnten Dr. Ziegler, höhere Stellungen im Geschäft. Zu Anfangder 1850er Jahre trat Herr Ziegler-Pellis aus und es figuriertenvon da an die Herren Rieter-Rothpletz und Th. Ziegler-Bühler alsalleinige Inhaber der Färberei; die Aenderung der Firma in Bieter,Ziegler <& Cie. erfolgte jedoch erst um 1860; inzwischen hatte sich1853 durch die Erwerbung der schon 1822 von Oberst Joh. Hürli-
der Türkischrotfärberei blieb er nämlich auch bei der soeben erwähntenSpinnerei beteiligt, betrieb die chemische Fabrik (bis 1854) weiter, verbandmit letzterer von 1839 an eine Glashütte, übernahm 1828 in Schaffhausen die städtische Ziegelei und baute dazu 1839 eine Kochgeschirr- und Fayence-Fabrik. Daneben setzte er 1836 in derselben Stadt 50 mechanische Baum-woll-Webstühle in Betrieb (die er indessen schon 2 Jahre später nachEnnenda,offenbar an J. H. Oertli, S. 250, veräusserte) und baute in der Folge eineGetreidemühle, eine Oelmühle mit hydraulischen Pressen, eine Fourniersägesowie eine Pulvermühle (die 1857 in die Luft flog); auch befasste er sichmit der Fabrikation von Bleistiften. Wenn schliesslich der finanzielle Erfolgnicht so bedeutend war, wie es seine aussergewöhnlichen Talente hättenerwarten lassen, so lag der Grund lediglich in d6r allzugrossen Zersplitterungseiner Kräfte.
’) Ein anderer Sohn, Herr Joh. Ziegler-Ernst z. Steinberg und seineNachkommen übernahmen später die Thonwaren- und Fayence-Fabrik inSchaffhausen ; der dritte Sohn, Herr Dr. J. Ziegler-Sulser, blieb der Industriefern; dagegen fanden, wie oben sogleich zu erwähnen, dessen zwei SöhneAufnahme in der Färberei Neftenbach .