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Handel und Industrie des Kantons Glarus : geschichtlich dargestellt / Adolf Jenny-Trümpy
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starken Bruchteil seines so bedeutenden Gesamt-Umsatzes bildeten(und zwar in den verschiedenen Ländern jeweilen so lange, bisdirekte geschäftliche Verbindungen der Fabrikanten seine Vermitt-lung entbehrlich bezw. für ihn unlohnend machten); in gebleichtenund gefärbten Tüchern liess er von den 1850er Jahren an nament-lich viel bei Herrn J. J. Weber z. Schleife in Winterthur (S. 181und 485) äfaqon arbeiten. Besondere Verdienste erwarb sich HerrFierz jedoch um die Erwirkung der sog. Admission temporairefür den Verkehr in Rohtüchern nach dem Eisass. Für dieselbe warim Interesse der Exportfähigkeit der elsässischen Druckindustrieschon längst aber bisher vergeblich Herr Jean Dollfus (in FirmaDottfus-Mieg & Cie.) in Mülhausen eingetreten. Als nun National-rat Heinrich Fi erz 1863 mit Oberst Gonzenbach in St. Gallen undHerrn Sutter von Bühler zur Unterstützung des Schweiz . MinistersKern in Sachen der Baumwollindustrie, zu den Handelsvertrags-unterhandlungen nach Paris abgeordnet wurde, vertraten die beidenletztgenannten Berater namentlich die Interessen der st. gallischenStickerei und der damit verbundenen Spezialitäten, während Ersterersich nicht nur in Bezug auf Garne, rohe und gedruckte Tücherum eine Ermässigung der Zölle, wie sie Frankreich gegenüberEngland und Belgien bereits zugestanden hatte, bemühte, sondernim Verein mit jenem ihm enge befreundeten elsässischen Gross-industriellen, der beim Kaiser Napoleon in hohem Ansehen stand,auch die Gewährung der Admission temporaire (zollfreie Einfuhrschweizerischer Rohtücher nach dem Eisass, sofern dieselben alsausgerüstet oder bedruckt zur Wiederausfuhr bestimmt waren)trotz starker Gegenströmung zu Stande brachte. Von diesem Zeit-punkt an nahm der Verkehr des Hauses Heinrich Fierz mit Mül-hausen sehr bedeutende Dimensionen an, indem es grosse Mengenschweizerischer Rohtücher dorthin lieferte, z. T. auch solche aufseine Rechnung dort bedrucken liess. Wie sehr überhaupt jeneInstitution der Admission temporaire die beidseitig darauf ge-setzten Erwartungen erfüllte und ihre Wichtigkeit auch nach demUebergang des Elsasses an Deutschland bewahrte, dürfte als be-kannt vorauszusetzen sein; gerade der glarnerischen Webereimusste sie bei dem allmäligen Rückgang des Bedarfs an Roh-tüchern von Seite der einheimischen Druckerei doppelt willkommen