494
rischer Industrie-Erzeugnisse (in erster Linie Seidenstoffe, gefärbteBaumwollgarne und gedruckte, buntgewobene und gestickte Baum-wollwaren) auf fremden, namentlich überseeischen Märkten da-durch zu fördern, dass junge Kaufleute, so weit möglich Schweizer ,ausgebildet und ausgesandt und die Errichtung neuer Geschäfts-häuser auf auswärtigen Plätzen angebahnt würden. Als Gründernennen die Statuten in alphabetischer Reihenfolge:
HH. J. J. Bänziger & Cie., Stickerei-Export-Geschäft in St. Gallen .
„ Heinrich Fierz, Handelsgeschäft in Zürich .
,, Johannes Hagenbuch, Jurist, später Zürcher . Regierungsrat undDirektor der schweizer. Rentenanstalt in Zürich .
„ Honegger, Pirjantz & Cie., Imp orthaus in Konstantinopel .
,, Hüni-Stettier, Handelsgeschäft in Seide in Horgen .
,, Johannes Hürlimann, in Richterswil (Türkischrotfärberei inRapperswil ).
„ Barth. Jenny 3Ge., Spinnerei, Weberei und Druckerei in Ennenda .
,. J. R. Raschle & Cie., Buntweberei in Wattwil .
,, A. Rieter-Rothpletz vom Hause J. Ziegler & Cie. in Winterthur (Färberei in Neftenbach nnd Druckerei in Richterswil ).
„ J. Rüegg-Raschle, damals Associe des Hauses Heinrich Fierz inZürich .
,, Joh. Stapf er Söhne, Seidenfabrikanten in Horgen .
Die Schweizerische Kreditanstalt in Zürich .
Das Gesellschaftskapital betrug anfänglich 1 x / 2 MillionenFranken, eingeteilt in 300 Aktien a Fr. 5000; 1860 und 1863 er-folgte eine Erhöhung um je ungefähr 1 Million, wobei sich auchder Kreis der Interessenten ausdehnte. Als Direktoren funktion-nierten die Herren Fierz und Rüegg und es wurden innert wenigenJahren in Salonich, Täbris (Persien), Aleppo (mit Filiale in Bagdad ),Valparaiso (Chile) und Natal (Brasilien ) Geschäftshäuser errichtet,indem man die Inhaber derselben mit Kommandite-Kapitalien aus-rüstete 1 ); nachdem 1859 zwei Kaufleute auf eine Exploitations-reise nach Indien und China gesandt worden waren, erfolgte auchdie Gründung bezw. Unterstützung von je einer Handelsfirma inCalcutta, Bombay und Shanghai und später eines zweiten Hausesin Brasilien . Dabei hatte es sich herausgestellt, dass zur Alimentie-mng des Geschäftsverkehrs neben den Schweizerwaren auch eng-
') Ygl. auch S. 420.