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Ueber die grosse Produktionssteigerung, welche bei der mecha-nischen Weberei seit 1860 in der Schweiz bezw. in Glarus , aufden einzelnen Webstuhl berechnet, sich nach und nach vollzogenhat, haben wir den geneigten Leser in Kürze schon auf S. 282unterrichtet |und wollen wir nun noch einen Blick auf die Fort-schritte der mechanischen Technik in den Druckver fahren werfen,umsomehr als gerade von den 1860er Jahren an auch die Ma-schinendruckerei im Glarnerland erhöhte Bedeutung gewann.
Indem wir auf S. 50, 144, 205, 497, 505 und 508 verweisen,wo wir die Merkmale der verschiedenen mechanischen Druckver-fahren erläuterten, lassen wir eine vergleichende Tabelle folgen,welche die Abstufungen in der Produktionsfähigkeit veranschau-licht und die übrigen Unterschiede (in der Stecherei und Farben-behandlung, im Anlagekapital für Maschinen, Metallwalzen, imBrennmaterialverbrauch u. s. w.) nicht berücksichtigt. Dabei be-merken wir, dass in den Druckereien auch in „normalen“ Zeitenim Jahreslaufe erhebliche Schwankungen und Stockungen, her-vorgerufen durch die ungleiche Verteilung der eingehenden Be- ^
Stellungen auf die verschiedenen Artikel und durch andere Schwierig-keiten, Vorkommen, so dass sie sich in der Regelmässigkeit desBetriebes beispielsweise mit Spinnereien und Webereien nicht ver-gleichen lassen; wir haben deshalb eine Kolonne für maximaleund eine für nach der Praxis bestimmte durchschnittlicheLeistungen eingesetzt und fügen ausserdem hinzu, dass der seiteinigen Jahren in manchen Druckereien nötig gewordene re duzierte Betrieb überhaupt keine richtigen statistischen Angabenund Vergleiche mehr zulassen würde. BeimHanddruck ist stetseinfacher Mouchoirsdruck vorausgesetzt; beim 2—4fachen Druckder Yasmastücher darf das Produkt entsprechend grösser d. h.etwas weniger als nach der arithmetischen Proportion berechnet,angenommen werden. Wo nichts anderes bemerkt ist, handelt essich um 70-85 cm breite Ware. Die beim Walzendruck ange- 4
gebenen Ziffern werden in Indiennes-Fabriken und bei Verwen-dung eines besondern Personals für den Musterwechsel („An-stossen“ der Walzen) noch um ein Bedeutendes überschritten.