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als je gelichtet waren und die Holzpreise trotz Einfuhr von „Turben“(Tori) und Schieferkohlen noch wesentlich höher als 1837 standen.So musste es auf diesem Gebiet fast wie eine Erlösung wirken, dassmit der Eröffnung der „Vereinigten Schweizerbahnen“, speziellder Linie Weesen-Glarus im Jahr 1859, die in England undandern industriellen Mittelpunkten schon längst geschätzte Stein-kohle ihren Einzug halten konnte. Dabei wollen wir einschalten,dass speziell im Königreich Preussen d. h. in der seitherigen Haupt-bezugsquelle des schweizerischen Bedarfs, die Förderung und Ver-wendung der Steinkohlen auch erst in den 1850er und 1860erJahren, dank der ins Leben gerufenen Eisenbahnverbindungen,grössere Dimensionen annahm. Es erhellt dies deutlich aus fol-gender kleiner Tabelle, welche wir aus dem „Jahrbuch für denOberbergamtsbezirk Dortmund“ (Essen , Druck und Verlag vonG. D. Baedeker, 1901) zusammengestellt haben.
Steinkohlenförderung im Königreich Preussen.(in Tonnen).
Jahrgang
Ruhrbecken
Saargegend
In ganz Preussen
1840
990 352
?
?
?
1852
1,955 937
1,222 334
1,949 178
5,157 654
1860
4,365 834
2,758,458
3,484 500
10,656 725
1870
11,812529
3,679 075
7,424 631
23,316 237
1880
22,495 204
6,627 534
12,656 764
42,172 944
1890
35,469 290
8,177 874
20,075 620
64,373 816
1899
54,641 120
11,467 552')
27,959 689
94,740 829
1900
59,618 900
12,005 886
29,580 693
101,976 014
Die ersten und nächsten Bezugsquellen für die deutscheSchweiz, bezw. für Glarus waren um 1860 die Grube Bexbach in der bayrischen Pfalz und das Saargebiet * 2 ). Schon nachwenigen Jahren zeigte es sich, dass jeweilen bei Eintritt stärkererNachfrage die Preise für Steinkohlen von den Händlern in unge-
') Von dieser Förderung des Jahres 1899 entfielen auf die „fiskalischen“(dem preussischen Staate gehörenden) Saar-Gruben 9,025 071 Tonnen.
2 ) Die Südwestschweiz versorgte sich in normalen Zeiten stets mitfranzösischen Kohlen.