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Leitung' einzubeziehen und dadurch die Minimal-Wassermenge auf4000 Minutenliter zu bringen, worauf die Beleuchtungsanlageauch auf die Privathäuser ausgedehnt und durch Accumulatoren-batterien ergänzt wurden, während gleichzeitig 70 Brutto-Wasser-pferde an Gewerbe und Industrie zur Verfügung gestellt werdenkonnten. Schon zwei Jahre später zeigte sich infolge Vergrösse-rung der Maschinenfabrik der Firma Bosshard & Gie. neuerdingsvermehrtes Bedürfnis nach elektrischer Energie, weshalb sich dieGemeinde entschloss, unmittelbar oberhalb des Reservoirs derWasserversorgung eine elektrische Kraftstation zu errichten unddadurch das bisher nicht verwertete, 186 m betragende Gefälleder zuführenden Hauptleitung nutzbar zu machen. Diese Anlagesteht mit einem Minimum von 160 Bruttopferden seit dem 15. Febr.1899 in Betrieb und wäre auch jetzt noch einer weitern Ausdeh-nung fähig.
3. Im Jahr 1892 errichtete die Gemeinde Netstal unter Be-nutzung des Gefälles einer vom Eingang ins Klönthal herkommen-den Trinkwasserleitung eine elektrische Anlage für die Beleuch-tung der Strassen und einiger Etablissemente, besonders der teil-weise mit Tag- und Nachtbetrieb arbeitenden Papierfabriken.Obwohl man eine Accumulatorenbatterie damit verband und späterdurch Vermehrung der Zahl der ausgenutzten Pferdekräfte von10 auf 18 die Installation der Privatbeleuchtung ermöglichte, lässtdie Leistungsfähigkeit bezw. die Ausdehnung der Anlage nochimmer zu wünschen übrig.
4. Die Verwirklichung eines bedeutenden Elektrizitäts-werkes gelang dagegen der Gemeinde Schwanden durch die Nutz-barmachung des Gefälles des Niedernbaches unter Anlegung einesStauweihers im Niedernthal für den Winterbetrieb. Die maximaleLeistungsfähigkeit der „in der Herren“ gelegenen, am 4. Februar1899 eröffneten Anlage beträgt 700 HP. Anfänglich waren 220Kraftpferde und 200 Lichtpferde begeben, gegenwärtig (1902) hatsich der Konsum auf 300 bezw. 250 gehoben und ist die Zahl derangeschlossenen Lampen von 2800 auf 3000 gestiegen. Der Wir-kungskreis ist nicht auf Schwanden beschränkt, sondern hat sichfür Abgabe von Licht und Kraft abwärts bis Glarus und thal-einwärts bis Hätzingen ausgedehnt.