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von denselben nicht nur nach Italien , sondern vom Ende der1860er Jahre an unter dem Kamen „Falcon“ in sehr bedeutendenMengen und zu guten Preisen auch nach Spanien geliefert, wo-durch dieses Land in die Reihe der Abnehmer glarnerischer (bezw..schweizerischer) Druckwaren trat. Als Pendant dazu d. h. als einvielfarbiges helles Tuch komponierte die soeben genannte Firma,in Blumenegg elegante Kupferplatten-Vordrücke mit zarten, durch-aus ächten Böden (Nankin , Chromgrün, Reseda- und Cachou-Modefarben), alle gemeinsam mit der solidorangen Rentrüre imChromsäurebad etc. entwickelt und nachher mit Anilinfarben illu-miniert; es war dies wohl das feinste und schönste, was man je-in hellen vielfarbigen Mouchoirs gesehen hatte. Als ein andererwichtiger Artikel dieser Fabrik sind noch die kleinen 35—55 cmbreiten, weiss- oder hellbödigen Kinder-Nastücher zu nennen, welche-von ihr seit langer Zeit in gewöhnlichen und feinsten Tuchquali-täten und in geschmackvoller Ausrüstung erstellt werden.
Andere Firmen trachteten darnach, sich in dem nun zugäng-lich gewordenen Frankreich ein Absatzfeld zu schaffen, worunteran erster Stelle die Firmen „Gebrüder Freuler“ 1 ) und „ConradJenny & Cie.“ 2 ) in Ennenda zu nennen sind. Erstere hatte schonseit den 1850er Jahren nach dem Piemont die „Uso Avignon“(S. 377) geliefert und erhielt nun darin Nachfrage aus Frankreich, ,als die südfranzösischen Druckereien 1870 infolge des Kriegesihren Betrieb einstellten. Damit waren die ersten Verbindungenangeknüpft, wozu auch die zweitgenannte Fabrik kurze Zeit dar-auf gelangte; dabei zeigte es sich, dass im Lande des guten Ge-schmacks und der feinen Mülhauser-Indiennes die Mouchoirs-
*) Indem von ungefähr 1880 an successive auch die Söhne (und einSchwiegersohn, Herr Joh. Becker) der S. 326,. 7 erwähnten Gründer ins Ge-schäft eintraten, änderte sich die Firma in der Folge in „ Gebrüder Freuler& Cie.“; seit 1902 steht die Fabrik im Besitz der Herren Ruch Freuler-BhmierHeinrich Freuler-Gallati und Fritz Freuler-Riissle.
2 ) Ergänzend zu dem S. 329 Gesagten fügen wir hier bei, dass von1869—1888 auch Herr F. Tschucly-Schindler (S. 353) Associe dieser Firma warund dass der kommerzielle Chef, Herr Conrad Jenny sen., später durch seinenSohn, Herrn Conrad Jenny-Streiff C\- 1901) und seinen Schwiegersohn, HerrnDaniel de Henri Dinner abgelöst wurde. Die technische Leitung lagstetsfort bei Herrn Hauptmann J. F. Dinner.