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mit Italien und Oesterreich (vgl. S. 598 u. 600) boten, wurden mitDank angenommen, konnten aber keinen grossen Einfluss ausüben Tda sie durch den inzwischen eingetretenen Rückgang der Wertepro Gewichtseinheit eigentlich bereits überholt waren. Das Zu-sammenwirken so vieler ungünstiger Umstände hatte eine fastplötzliche Verminderung der Produktion um 80—50 % und des-halb einen Zersetzungsprozess in der glarnerischen Mouchoirs-Druckerei im Gefolge, dessen Ende auch gegenwärtig noch nichtabzusehen ist. Es muss dies umso mehr bedauert werden, alsdiese Industrie einem Teil der Bevölkerung Jahrzehnte lang einenim Ganzen regelmässigen und ausreichenden Verdienst gebotenund letztere in Würdigung der schon S. 866 geschilderten und imWesentlichen auch heute noch zutreffenden Verhältnisse eine ge-wisse Vorliebe dafür bewahrt hat. Am schnellsten und nach-haltigsten machte sich die Krisis natürlicherweise in Ennenda -Ennetbühls, dem Hauptsitz der Mouchoirs-Druckerei, fühlbar.Die Druckerei Jenny & Cie. in Ennetbühls war die erste, welchedas unvermeidliche Facit aus der neuen Lage zog und 1892 denBetrieb aufgab; dasselbe war auf Ende 1897 mit der Fabrik Ge-brüder F. & A. Tschudy in Niederurnen der Fall und zum gleichenEntschluss kamen 1900 die Herren Gebrüder Kubii in Netstal ,nachdem ihr Etablissement im Langgütli am 10. April genanntenJahres durch böswillige Brandstiftung eines Arbeiters teilweisezerstört worden war. Die Firma Conrad Jenny & Cie. in Ennenda machte einen letzten Versuch zur Erhaltung der Druckerei, in-dem sie mit bedeutenden Kosten eine doppelbreite Rouleaux-Maschine samt Kratzmaschinen u. s. w. aufstellte und es in kurzerZeit dazu brachte, ein- und zweiseitig gerauhte Baumwollflanelle,feine Bett-Tücher und ähnliche Artikel für Schweizerkonsum inschöner Reüssite zu erstellen. Das finanzielle Ergebnis entsprachaber auch auf diesem, der ausländischen Konkurrenz sehr starkausgesetzten Felde den Erwartungen nicht, weshalb im Sommer1897 der Entschluss gefasst wurde, den gesamten Druckerei-Betriebaufzuheben. Seither haben die Herren Daniel Dinner-Jenny undDaniel Dinner-Trüb das Etablissement gemietet und darin unter derFirma „D. &D. Dinner“ im Herbst des Jahres 1900 eine Webereieinfacher und vielfarbiger Boden-Teppiche nach einem neuen