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ganze Preisbasis auf ein ungesundes Niveau herabdrücken. Irrganz letzter Zeit sind die verschiedenen Zweige der glarnerischenDruckerei noch durch die Thatsache erschreckt worden, dass eng-lische und andere ausländische Fabriken begonnen haben, abge-passte Artikel auch in den ganz grossen Breiten, die bisher eineDomäne des Handdrucks waren, zu erstellen. Es handelt sich da-bei teils um den gewöhnlichen Walzendruck, teils um sogenanntenBollen druck mit der Maschine System Samuel; die Arbeitsweisemit diesen neuesten Relief-Druckmaschinen 1 ), welche das HausBiiffaud & Robcitel in Lyon seit 1891 liefert, ist die folgende: Essind dazu 62 m lange Drucktische in Cernent (von beliebiger Breitebis zu 140 cm) nötig, welche zu beiden Seiten mit Zahnstangen-Schienen versehen sind; der „Wagen“, mit dem man darüber fährt,enthält eine entsprechend belastete, in Holz (oder wie für Raye-Maschinen oder Tapeten-Druckmaschinen S. 508/9) erhaben gra-vierte Walze, auf welche die Farbe durch ein Wolltuch ohne Ende auseinem ebenfallsauf dem Wagen befindlicher Chassis gespiesen wird;.jedeFarben-Nüance benötigt natürlicherweise eine besondere Walzebezw. einen besondern Wagen. Bis jetzt diente die Maschinehauptsächlich für M e u b 1 e s - Druck auf fein e u n d grobe, baumwollene,,wollene und seidene Stoffe für solche Effekte, bei denen Relief-Druck durchaus geboten schien. Es wird sich nun zeigen, ob die-jenigen Fabriken, welche die Erstellung der extrabreiten Artikelmit gewöhnlichen, vertieft gravierten Metallwalzen und in dem neuenRollendruck aufgenommen haben, angesichts der jedenfalls sehrhohen Stecher-und Anlagekosten auf die Rechnung kommen und da-durch den Handdruck noch mehr in Bedrängnis zu bringen vermögen.
Wir wüssten unsern etwas weitläufig gewordenen Betrach-tungen über den Zeugdruck im Allgemeinen nicht besser abzu-schliessen als durch die Wiedergabe einiger statistischer Daten,,nach welchen der Verf'. längst gesucht und die nun erst kürzlichin einer deutschen Fachzeitschrift 2 ) veröffentlicht worden sind.
) Ygl. S. 505 u. ff.
2 ) „Die Druckerei und Färberei auf der Weltausstellung in Paris “ vonBern Hartmann, Artikelserie in Heft 12—20 von Dr. Arthur Buntrock’s„Zeitschrift für Farben- und Textil-Chemie“, Braunschweig 1902, FriedrichVieweg & Sohn.