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Handel und Industrie des Kantons Glarus : geschichtlich dargestellt / Adolf Jenny-Trümpy
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Mögen denselben wie fast allen internationalen Enqueten gewisse-Ungenauigkeiten anhaften, so geben sie doch ein anschaulichesBild vom gegenwärtigen relativen Stand der Zeugdruckereienin den wichtigsten Produktionsländern. Die Zahl der Walzen-druckmaschinen soll sich darnach wie folgt verteilen: England975, wovon 830 in der im Jahr 1899 von 46 Firmen gegründeten„Calicot-Printers-Association“ vereinigt sind 1 ); Russland 89 Firmenmit 550 Walzendruckmaschinen; Vereinigte Staaten von Nord-amerika 40 Firmen mit 490 Maschinen; Deutschland minde-stens 230 Maschinen, wovon 109 im Eisass 2 ); Frankreich 220(gegenüber 140 im Jahr 1889); Oesterreich 201 (im Jahr 1895)und Ungarn 30 (nebst einer grossem Anzahl Perrotinen für Blau-druck); Italien 29 Firmen mit 70 Walzendruckmaschinen (gegen-über 4 Firmen im Jahr 1870); Spanien 24 Firmen mit 85 Ma-schinen; Portugal 8 Firmen mit 29 Maschinen. Die Niederlandescheinen nicht für Statistik zu schwärmen, da bezügliche An-gaben fehlen. Die grosse Mehrzahl der erwähnten Druckmaschinendient zur Erstellung baumwollener Stückwaren (Indiennes,.Baumwollflanelle, Meubles) in neuerer Zeit namentlich viel inFaqonnes - Geweben; für gewisse Meubles-Genres konstruiert mannun auch sog. „Duplex“-Maschinen, mit welchen dicke Stoffe gleich-

') Nach einer dem Verf. von einem bedeutenden englischen Export-und Kommissionshause gemachten Mitteilung betrug im Jahr 1801 die Anzahlder Druckmaschinen in ganz G-rossbritannien 1240, der Wert des Exportesan Dr u ck war e n L.-Sterl. 10,348,216 = Yards 901,037,400. Die Calieo-Printers-Association soll gegenwärtig 66 Druckereien mit 830 Druckmaschinen um-fassen. (Vgl. damit die Angaben von S. 496 u. ff.).

2 ) Kurz vor Beendigung dieser Arbeit ist das grosse zweibändige Werk„Histoire documentaire de l’Industrie de Mulhouse et de ses environs auXIX siede“, Mulhouse .1902, Veuve Bader & Cie., erschienen. Der Verf.musste aus demselben ersehen, dass ihm das Verdienst, zuerst auf diehistorisch interessanten, noch nirgends veröffentlichten „Arrests du Conseild’Etat“ der Jahre 1686/7 aufmerksam gemacht zu haben, nun genommen ist,da die Hist, docum. Bd. I S. 284/5 jene und einige spätere Dekrete erwähnt,und kurze Auszüge davon gibt. In Mülhausen eingezogene Erkundigungenüberzeugten den Verf., dass wahrscheinlich im Frühling 1900 d. h. einige Zeitbevor er sich durch die Tit, Schweiz. Gesandtschaft in Paris darum bemühte,,es einem Mülhauser Historiker gelungen war, jene Dokumente in den „Archivesnationales “ aufzustöbern. Die zusammenhängende Darstellung auf S. 75—85und 145—164 unserer Abhandlung dürfte gleichwohl ihren Wert bewahren..