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den jährlichen Produktionswert für die sechsjährige Periode von1895—1900 oder für die dreijährige von 1898—1900, so kommenwir nur auf 9,1 bezw. 9,2 Millionen. In sehr bedeutendem Massehat dagegen die Menge der Produktion an Garnen zugenommen,da dieselbe heute zuverlässig auf 38,000 Mtzr. gegenüber 23,850im Jahr 1864/5 geschätzt werden muss.
Noch günstiger als bei der Spinnerei stellt sich die Entwick-lung bei der glarnerischen Weberei dar, indem man gegenüber2859 im Jahr 1864/5 und 3352 im Jahr 1868/9 gegenwärtig (ex-klusive Bunt- und Jacquardweberei) 3719 Webstühle zählt. Nach denvomVerf. eingezogenenErkundigungen deckt sich der Wert der Pro-duktion eines Weisswebstuhls in Glarus fast genau mit dem all-gemein-schweizerischen x ) und belief sich im Jahr 1900 auf Fr. 2200(im Durchschnitt der 3 Jahre 1898/1900 auf Fr. 2000), gleich einemGewicht von 780-800 Kilos, was für alle 3719 Weisswebstühle eineProduktion von 29-30,000 Mztr. im Wert von 8,2 Millionen Frankenpro 1900 (und von 7,4 Millionen Franken für den Durchschnitt derletzten 3 Jahre) gegenüber 21,500 Mztr. im Jahr 1864/5 ergibt.Dank der erfolgten Steigerung der Produktionsmittel und der Pro-duktion selbst ist die Zahl der in Baumwollspinnerei- und -Webereibeschäftigten Arbeiter trotz der technischen Neuerungen seit30—40 Jahren ungefähr gleich geblieben; sie belief sich um 1864/5auf 3256, um 1868/9 auf 3843 und beträgt heute 3514. Wäre dasQuantum gleich geblieben, so hätte infolge der tiefgreifenden tech-nischen Fortschritte eine bedeutende Verminderung des Personalseintreten müssen; in Bezug auf die Spinnerei ist dies aus derTabelle von Seite 555 ersichtlich und in Bezug auf die Webereiverweisen wir auf das S. 280/3 Gesagte und fügen bei, dass einzahlenmässiger Nachweis der Zunahme der Leistungsfähigkeit der-selben wegen der wechselnden Dichtigkeit (Schusszahl) und Breiteder Gewebe nicht ohne Weiteres aus statistischem Material zuleisten ist; immerhin können wir annehmen, dass heutzutage beiden in den Glarner Webereien courantesten Artikeln und Breiten
b Dem Gewichte nach ist der schweizerische Durchschnitt er-heblich kleiner als der oben für Glarus angegebene, da in Gebieten, wo dieFernweh er ei und dieFa$onnbsweberei vorherrschen, eine entsprechendeVerringerung in Betracht zu ziehen ist.
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