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von der relativen Wichtigkeit der Druckerei für das Land Glarus in vergangenen und gegenwärtigen Zeiten.
Zu Tab. XII. Die Baumwoll-Spinnerei und die Baum-vv oll- Web er ei sind noch immer die besten Stützen des glarneri-schen Wohlstandes und überhaupt die starke Seite der Glarner Industriellen. Es können wohl kaum andere Industrieen namhaftgemacht werden, welche seit mehr als 50 Jahren mit der gleichenStabilität in guten und schwierigen Zeiten den Arbeitern Beschäf-tigung und Verdienst geboten haben und auch heute noch einwenn auch bescheidenes so doch sicheres Auskommen gewähren.Wurden sie auch zu wiederholten Malen infolge von Zolitarif-änderungen der Nachbarstaaten u. s. w. von ernsten Krisen be-troffen '), so gelang es doch namentlich der Weberei immer wieder,einen Ersatz für das Verlorene zu finden und durch Aneignungder Fortschritte der Technik und stramme Organisation des Ge-schäftsbetriebes konkurrenzfähig zu bleiben. In Bezug auf dieNeugründungen in Italien und andern Ländern (S. 685) kann gesagtwerden, dass deswegen die heimatlichen Geschäfte der beteiligtenFirmen keineswegs zurückgegangen sind. Während in der ganzenSchweiz die Zahl derSpindeln gegenwärtig derjenigen von 1866ungefähr gleichkommt und demnach die später eingetretene erheb-liche Vermehrung wieder verloren gegangen ist, hat sie sich imGlarnerland (gemäss S. 513 u. 516) von 217,900 im Jahr 1864/5 und250,800 im Jahr 1868/9 auf 264,500 im Jahr 1901 gehoben; derRückgang seit 1888 ist ein geringer. Nach dem Durchschnitt derganzen Schweiz berechnet, wies die* glarnerische Spinnerei imJahr 1900 einen Produktionswert von rund 11 Millionen Frankenauf, gegenüber 8,7 Millionen um 1864/5 (S. 531); jedoch ist dabeizu berücksichtigen, dass 1899 ein allgemeiner Aufschlag in Baum-wolle, Garnen und Tüchern einsetzte und derselbe sich im Jahr1900 noch in bedeutendem Masse steigerte, so dass letzteres, wieschon aus S. 668 ersichtlich, Preise aufwies, wie man sie seit8—10 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Berechnen wir daher
l ) Die heftigste dieser Krisen herrschte am Ende d6r 1870er -Jahre;es fiel derselben eine kleine, im Jahr 1868 in Schwanden errichtete Webereivon 40—50 Stühlen zum Opfer; es hatte bei derselben übrigens auch an ge-nügenden Fachkenntnissen und Kapitalien gemangelt.