Band 
Erster Band. A - H.
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Basilika.

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zigen Zugangzur Kirche) füh-ren. F Stufenzwischen demVestibulum undder Kirche. GdreigetheilterRaum der Kir-che. H zwei Vor-sprünge, die dieArea G in dreiTlieile scheiden,und über wel-chen sich Bogenwölben, die 5 munter der Höheder Kirche blei-ben. I Apsis,in welche derZugang A mün-det (der introitus ad sanctos). K untenrechteckige, oben im Halbkreis zulaufendeNische im Coemeterium der Apside. L klei-nere halbkreisförmige Nische im Centrumvon K. M moderner Bruch im Felsen.N Nebengemaeli, vielleicht Secretarium.O Eingang von der Wendeltreppe zu einerKrypta, die älter ist als die Kirche und diein dem Niveau des obern Stockwerkes liegt.P Krypta, durch drei Bögen in 4 unregel-mässige Kammern getheilt. Q Trümmereines profanen Gebäudes. R Fenster, in

um P und G zu

Figr. 53. Krypten im Coemeterium der Salita del Cocomero(nach Marchi).

neuerer Zeit angebracht

grosses Lucernar

mb der

verbinden. EinKirche Licht.

In diesen Katakombenkirchen sieht mandie Trennung des Klerus vom Volk, auchdie Scheidung der Geschlechter, die Stellungdes Alters in einer Exedra, die iin zweitenFalle eine halbkreisförmige Ausbeugung bil-det — alles Hinge, die in der B. wieder-kehren, die aber entfernt nicht hinreichen,um mit Martigny einen direeten Zusammen-hang beider zu statuiren. Ganz dasselbegilt von den beiden Krypten in dem ober-sten Stockwerk von S. Priscilla, auf welcheRichter a. a. 0. 34 f. so grosses Gewichtlegt: ihre Exedra genügt nicht, um sie inunmittelbaren Zusammenhang mit derB. zu bringen.

Gehen wir zu den sub dio auf den überden Katakomben liegenden Areae erbautenBethäusern über. Sie heissen regelmässigpupruptov, Confessio, Memoria oder Cella(s. die Art.): in ihnen wurde in der Regeldas sacrificimn pro äefuncto dargebracht,das zwar zuweilen auch iuxta sepulcrum,namentlich bei der Deposition selbst, wennfeierlich, cum voto et triumpho magno, jeden-falls nur in der Ecclesia cimiterialis statt-tand. Diese oblatio pro dormitione habenwir uns als einen täglichen Gottesdienst vor-zustellen; jedem Coemeterium war ein Prie-

ster vorgesetzt,der in der Eccle-sia cimiterialisden Gottesdiensthielt, wie derPresbyter tituliin der Stadt inden Privatbasi-liken : per coe-meteria diversaconstituti pres-byteri sacra-mentorum con-ficiendorum iushabent atquelicentiam (In-noc.I Ep. 25, ed.Coustant 8601);und: nec prae-terit dies qua vela sacrificiis divinis vel a baptismatis officio(presbyteri) vacent ( Innoc. I Ep. 2, 12;Siric. Ep. 1, 10; Coustant 681, 753, 791)— eine Einrichtung, aus welcher sich diePrivatmesse entwickelt hat.

Welches war nun die Gestalt dieser Coeme-terialkirchen ? Aus schriftlichen Quellen wis-sen wir, dass sie eine Apside hatten (Martyr.Theodo’ti bei Ruinart 361: ipse vero pro-gressus ad Patriarcharum eonfessionem, cumobstructam illam ab impiis reperisset, nequis Christianorum illuc posset ingredi, fo-ris iuxta concham se proiecit in orationemetc.). In vielen Fällen mögen die Memo-rien, den Grabdenkmälern der Alten ent-sprechend , von kreisrunder oder polygo-naler Form gewesen sein, wie die Grab-kirche, welche Gregor von Diocaesarea (f 374)aufbaute, und deren Gregor von Nazianz gedenkt (s. Centralbauten). Anderer Gestaltwaren ohne Zweifel diejenigen Coemeterial-kirchen, in welchen regelmässige Synaxenstattfanden, — und solche dürfen wir im3. Jahrh. dort als sehr häufig wiederkehrendunterstellen. Für diese sind wir aber nichtauf blosse Vennuthung angewiesen, indemsich einige Exemplare bis auf die Gegen-wart, wenigstens in den Grundmauern, er-halten haben. Es sind zunächst die beiden,von Marchi und de Rossi auf der Area überS. Callisto und S. Soteris entdeckten Basi-liken des hl. Sixtus und der hl. Cae-cilia (von Marangoni schon 1736 gesehenund für christlich erkannt, von Marchi Areli.228, tav. 45 f. irrthümlich für die B. desMarcus und Marcellianus gehalten; vgl. R. S.II 5 f., III 468 ff.) und die der hl. Sote-ris (von Marchi für die B. des Damasus erklärt; s. dagegen R. S." III 16, 471). Dievon Marchi gegebenen Grundrisse der bei-den Cellae sind ungenau, indem er einzelnemoderne Theile derselben (so die zu derKatakombe herabführende Treppe in der