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Basilika.
Fig. 54. Cella coemeterialis(nach H&rchi).
B. der Soteris , s.beistehende Figur54) für alt ansah ;ihren wirklichenGrundriss giebt deBassi R. S. irr, tav.42 -45, wo tav. di)auch die Ansichtder Ruinen gebo-ten wird. Dieselbenstellen sog. cellaetrichorae dar: ei-nen quadratischenRaum, der nach dreiSeiten in halbkreis-förmige Apsidenauslädt. Die Cellader hl. Soteris
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Fig. 55. Grundriss von S. Sinforosa (nach Stevenson).
scheint mehr ein Privatmausoleum gewesenzu sein und blieb darum bei der diocletia-nischen Verfolgung vielleicht verschont; siewar nach der vierten Seite hin geradlinigabgeschlossen, wurde dann später nach der-selben Seite hin verlängert und erhielt eineneue Kuppel, vermuthlich unter Stephan II (752—757), von welchem der Liber Ponti-ficalis anmerkt:restauravit tegu-men coemeteriisanctae Soterisquod ceciderat(R. S. I 260, III31,471). AndenEcken stehenStrebepfeiler zurStütze der Decke.
Die Cella s. Sixtiist bedeutender:ihre genaue Un-tersuchung durch Mich. Stof, de Rossi ergab,dass sie in alter Zeit, ohne Zweifel in der dio-cletianischen Verfolgung, zerstört und dannmit Veränderung ihrer ursprünglichen Formwieder hergestellt wurde. Sie hatte Strebe-pfeiler und ein Kuppelgewölbe; bei der Re-stauration scheinen beide woggelassen undein Haches Dach aufgesetzt worden zu sein.
Der vordere Raum wurde bei dieser Ge-legenheit hinausgeschoben und geschlossen,während die Cella ursprünglich,wie die Nachgrabung ergeben hat,offen stand. Das war die Area, ubiorationes facitis (Gest. purg. Felicis, s. Op-tatus, ed. Dupin 169). Das Mauerwerk istaus Ziegel, mit wenig Tuf, in der vorcon-stantinischen Technik, wie denn beide Cellaevielleicht zu jenen gehören, welche B. Fa-bian errichten liess (multas fabrieas percoemeteria fieri iussit, Lib. Pont.; vgl. R. S.
1 117, 199). Eine dritte hier einschlagendehochwichtige Entdeckung ist in den letztenJahren in der B. der hl. Symphorosaan der Via Tiburtina , 9 Miglien vor der \ siliken in christliche Kirchen verwandelt
Stadt, gemacht worden. Es fand sich daneben der dem constantinischen Zeitalterangehörenden grossem B. eine kleine Cellatrichora, die mit ihrer Hauptbasis an die-jenige der grossem anstösst und durch eineOeffnung mit ihr communicirt, welche einenwillkommenen Pendant bildet zu der vonPaulin. Nol. Opp. ed. Rosweyd. 1622, 152beschriebenen Disposition der B. des hl. Fe-lix : laetissimo vero conspectu tota simulhaec basilica in basilicam memorati confes-soris aperitur trinis arcubus paribus per-lucente transenna, per quam vicissim sibitecta ac spatia basilicae utriusque iungun-tur. Vgl. E. Stevenson bei de Rossi Bull.1878, 79 f., und: Scoperta di Sta. Sinfo-rosa e dei suoi sette figli al nono migliodella Via Tiburtina (Estratto dal Periodico:gli Studj in Italia , Roma 1878). Die Cellahat drei Apsiden, wie die beiden über S.Callisto; der oblonge, nach der der Haupt-basis gegenüberliegenden Seite etwas spitzzulaufende Raum zeigt an besagter Seiteden ehemaligen Eingang; die eine Lang-seite des Oblongums ist ganz zerstört, esscheint mir fraglich, ob dasselbe hier über-haupt geschlos-sen war. (Vgl.Fig. 55.)
Die Thatsache,dass die Cella S.Sixti an der vier-ten Seite otfenstand, ist hoch-wichtig. De Rossiermangelt nicht(R. S. III 495),auf die Bedeu-tung derselbenaufmerksam zu machen. Diese Bauform warnicht ohne Vorbilder: die Grabcellen warenim Gegentheil allem Anschein nach von dereinen Seite meist offen, wie der Speisesaaleines der schönsten Gräber an der Via La-tina (R. S. III 470). Der Gottesdienst wurdein der Cella gehalten; das Volk stand inder offenen Area (natürlich nicht in denZeiten der Verfolgung), wie de Rossi ver-rnuthet, durch hölzerne Schranken so ge-theilt, dass den einzelnen Klassen der Gläu-bigen (fideles und eateehumeni) ihr Rechtwurde. Hier ist der Punkt, wo die B. desconstantinischen Zeitalters einsetzt.
6) Die c h r i s 11 i c h e B. d e r constan-tinischen Zeit ist nicht eine ein-fache 11 eriibernahme oder Nach-ahmung der forensen B. der Kai-ser z e i t. Es ist zwar oft (zuletzt noch vonMessmer Ueber den Ursprung, die Entw.u. Bedeutung d. B. 54 f.) behauptet, aberniemals bewiesen worden, dass unter Con-stantia oder seinen Nachfolgern forense Ba-