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Basilius — Baum.
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miger Apsis zwischen zwei oblongen Neben-apsiden innerhalb der Umfassungsmauern;6. Jahrh.
PL 120: Kokanaya, Kapelle; 6. Jahrh.
PI. 121: Kefr-Kileh, B. (5.—6. Jahrh.);Grundriss fehlt.
PI. 122—129: Qalb-Luzeh, dreischif-fige Pfeiler -B.; in weitesten Abständentragen ganz kurze, massive Pfeiler mit bez.hohen Sockeln und Kämpfern die weitge-sprengten Bogen. Dreigetheilte Vorhalle,eine halbkreisförmige Apsis; letztere voll-kommen entwickelt und durch zwei übereinander geordnete, durch einen Abacusgetrennte Säulenstellungen an der Aussen-seite gegliedert, eine an die romanischeArchitektur des 12. Jahrh. durchaus er-innernde Behandlung (s. Fig. 68).
PL 130—136: Turmanin, dreischilfigeSäulen-B., im Grundriss fast identisch mitBaquza (6. Jahrh.). Bedeutender, schwer-fälliger Faqadenbau mit prächtiger Loggiaüber dem Portal.
PL 137—138: Behioh, dreischiffigeSäulen-B. mit Vorhalle, ohne Apsis (spä-terer oblonger Anbau?).
PL 139—150': Kalat-Semän, Kircheund Kloster des hl. Simeon Stylites. DenMittelpunkt der höchst bedeutenden Anlagenbildet ein Oktogon, an welches nach denvier Himmelsgegenden dreischilfige Säulen-basiliken anstossen; die östliche hat dreihalbkreisförmige Apsiden, keine Vorhalle;die westliche Vorhalle keine Apsiden, eben-so die nördliche und südliche. Nahe derApsis der östlichen B., durch ein Oblon-gum getrennt, eine sehr kleine B. von glei-chem Grundriss, wie Baquza. kraus.
BASILIUS, Liturgie des hl., s. Liturgieen.
BAUKUNST. Die ältesten Denkmälerchristlicher B. stellen die Katakomben (s.d. A.) dar; die in ihnen eingebauten Oratorienund Basiliken leiten über zu der grossartigenarchitektonischen Entfaltung, welche in demBasilikenstil seit dem 4. Jahrh. ihrenAusdruck findet (s. d. A.). Neben demsel-ben erscheint schon seit dem Zeitalter Con-stantins der zweite Bautypus, der Central-un,d Rundbau (s. d. A.). Beide Typenberuhen auf antiker Tradition, und selbstder in Ravenna und Byzanz hauptsächlichvertretene Kuppelbau (s. d. A.) weist inseiner technischen Grundlage auf die Ther-malanlagen Roms zurück. Immerhin kannman als dritte Ilauptform des altchristlichenKirchengebäudes, wenigstens für das 6. Jahrh.,den byzantinisehen Stil aufstollen.
BAUM, Bäume. In der hl. Schrift wirdder Gerechte einem B.e verglichen, ge-pflanzt an Wasserbäche, der seine Fruchtbringt zu seiner Zeit, und dessen Blätter
Real-Encyklopädie.
nicht verwelken (Ps. 1, 3). Der Gerechtewird grünen wie ein Palmbaum, wachsenwie eine Ceder auf dem Libanon (Ps. 91,13; vgl. Spr. 11, 28; 12, 3; Jerem. 17, 8;Matth . 7, 17; 12, 33). — Der Messiasselbst wird genannt ein Zweig aus derWurzel Jesse’s (Is. 11, 1), und ein Reis,das zur hohen Ceder wird, unter der alleVölker wohnen und alles Geflügel im Schat-ten ihrer Zweige (Ezech. 17, 22; vgl. Spr.3, 18). — Das Glück des aus der Verban-nung ins Land der Verheissung zu-rückgekehrten Volkes schildert Ez. 47,12, wenn er u. a. sagt: ,an den Ufern desStromes wachsen Fruchtbäume aller Art,es welken nicht ihre Blätter und es gehenihre Früchte nicht aus, alle Monate zeitigensie. 1 Diese Stelle des Propheten entlehntdie Geh. Offbg. 22, 1 u. 2 bei Schilderungdes himmlischen Paradieses, wiesie auch dem, der überwindet, verheisst,zu essen von dem Baume des Lebens, derda ist im Paradiese Gottes (Offenb. 2, 7).
Anschliessend an diesen biblischen Sprach-gebrauch wurde der B. (entweder mit Be-ziehung auf den B. des Lebens Gen. 3, 24,oder mit Beziehung auf Ps. 1, 3 und Spr.3, 18) ein Symbol Christi. Als solchesist der B. aufgefasst bei lustin. Dial. c.Tryph. c. 86; Origenes in Joh. XX, h. 29und in Epist. ad Rom. VI; Cyrill v. Jeru-salem Catech. XVIH; Methodius v. TyrusConviv. decem virg. Orat. IX, c. 3 ; Maca-rius Chrysocephalus Orat. in exalt. crucisc. 4; Ambrosius Enarrat. in Ps. 1, 3; Au-gustinus de Civ. Ilei XIII, c. 21. Anasta-sius Sinaita bemerkt (Anag. contempl. inhexaem. VIII), dass Christus sich selbsteinen B. nenne, und bezieht sich dafür aufMatth . 12, 33 und Luc. 23, 31. Als Sym-bol Christi muss der B. genommen werdenauf einem Grabsteine im Museum zu Ur-bino (de RossiR. S. II 323;vgl. Fig. 69)und auf einemvon FabreitiInscr. 580, n.
81 angeführ-ten Grabtitel,weil zu beidenSeiten desB.esA und 01, dasSymbol derEwigkeit und Gottheit des Sohnes, ange-bracht sind. Münz Archäol. Bemerk. 99.
Der B. ist sodann Sinnbild des Ge-rechten mit Beziehung auf die Eingangserwähnten Stellen. Der hl. Fulgentius nenntin seiner Rede de dispensat. Döm. c. 5 dieguten Christen Bäume (,arbores sumus, fra-tres, in agro dominico constitutae; Dominusautem noster agricola est‘), und knüpft da-to
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