Band 
Erster Band. A - H.
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Baum.

ran die paränetische Bemerkung, dass, wennauch nicht alle gleiche oder reichlicheFrüchte hervorbringen können, doch keinB. ganz unfruchtbar bleiben dürfe. Aelin-lich spricht sicli aus der hl. Hieronymus (Hom. IY in Cant.). Die Menschen in ihrenverschiedenen Lebensstellungen sind denverschiedenen Arten von Bäumen gleich;jeder muss Frucht bringen nach seiner Artund darf sich von den Winden der Trüb-sale nicht entwurzeln lassen. Vgl. Hievon.Epist. VI ad hom. aegrot. und In Oseamc. CXIY. In dieser Bedeutung werden wolzu nehmen sein die Bäume auf den Grab-steinen bei Aringhi Rom. subt. H 522, LitpiSever. epitaph. tab. XYI1, Boldetti Osserv.

362 und auf einigen Goldgläsern bei Buo-narruoti Yasi'ant. tav. XVIII 2 u. XXI 1 .

Einige oder mehrere Bäume zusammen-gruppirt sind ein Symbol des himmli-schen Paradieses. Eine Vision der hl.Perpetua, die sie selbst niedergeschrie-ben, ist Bestätigung hierfür. Sie sah dasParadies in Form eines Gartens; der Hirtewar darin mit Melken seiner Schafe be-schäftigt und bot der Heiligen Milch (s. d.A.) an. Mehrere Bilder im Coemeteriumdes Call ist us, wol gleichzeitig mit derafrieanischen Märtyrin, jüngere Deckenge-mälde im Coemeterium der hl. Agnes undältere in dem der Priscilla stimmen mit denAnschauungen der Vision genau überein.

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Fig. 70. Wandgemälde im Cubiculum der fünf Heiligen in S. Sotere.