Band 
Zweiter Band. I - Z.
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Kreuz.

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Fig. 93. Kreuz vor einem syrischen Hause (de Vogue pl XLII 4 ).

und Gallien beziehen, wo das

j— und

erst gen Ausgang des Jahrh. auf

Denkmälern und Gegenständen des Haus-raths u. s. f. uns entgegentritt; ein schö-nes Beispiel dafür ist die Inschrift (Momms.

nur als wirkliche Sigla = X P, bez. I X.nicht als crux dissimulata intendirt war;die angeführten Aeusserungen des Hiero-nymus und gar des Isidor beweisen nichtsfür das 3. und beginnende 4. Jahrh.; spä-ter erst wird das Monogramm als eineForm des Kreuzes aufgefasst, darum zuerst

D

in

umgewandelt worden sein) ha-

Fig. 94. Agnus Del mit Kreuz(de Vogue pl. XLVIII 3 ).

Inscr. Ilelv. p. 3, 10), wo an einem öffent-lichen Gebäude der Schweiz im J. 371

ben durch die seit den letzten 20 Jahrengemachten Entdeckungen keine wesent-liche Correctur erfahren. Im II. Bd. derR. S. 318 ff. konnte de liossi selbst seineUntersuchungen dahin vervollständigen:als verschleierte Kreuze erscheinen in derallerältesten Zeit Anker und Dreifuss,

ebenso

sehr selten

(2. Jahrh.

bis 1. Hälfte des 3.), eine der ersten undspontansten Applieationen früher in Asienund Italien gebrauchter decorativer

Zeichen (P. 319).

ist sehr selten für

Jas Monogramm A

CO an der Faijade

angebracht wurde. Sehr bemerkenswerthist hier, dass die africanischen Tituli dasoffene K. ebenfalls bereits im 4. Jahrh.»fingen — früher als in Rom, weil, wienie Geschichte lehrt, in Africa das Chri-stenthum früher als in Italien und Gal-lien allgemein herrschende Religion ge-worden war. Ein schönes Beispiel ist dieInteressante Inschrift des MAGVS PYERINNOCENS, mit Hülfe deren de liossi<he Stelle bei Cyprian De laps. 2 (strua-tur fletus oculorum) wiederhergestellt hat.

Diese lichtvollen und überzeugendenAusführungen de Rossi’s (ich habe zu den-selben nur die eine Bemerkung zu ma-enen, dass meiner Ansicht nach das Afono-

Sramm

gleich dem

zunächst

das K. verwendet worden, in S. Callistozweimal; von den zwei Fällen ist einermit P complicirt, was svaupoc ergiebt, alsoeine weitere Variante (Tav. XXXIX 29 ).

Das gleichschenklige

begegnet uns

einmal in S. Lucina in einer Grabanlagedes 2.—3. Jahrh. (R. S. I 345), auf den In-schriften des Coemeteriums häufig im 5.,gar nicht im 4. Jahrh. Der Hammerals Verhüllung des Kreuzes ist vielleichteinmal (Tav. XLIX 2S ) angewendet. X alsVerschleierung des Kreuzes ist in S. Cal-listo nicht vertreten, wol aber in S. Lu-

cina (P. 320). als Compendium scrip-

turae, nicht als Symbol, tritt uns ent-gegen auf einem Coemeterialstein derersten Hälfte des 2. Jahrh., dann 268