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Kreuz.
oder 279 bei Boldeiti (Inscr. urb. Rom.I 16); diese Nota ist hier = JesusChristus, während sie früher in den No-tarum laterculi als Sigla für existimare,existimatio vorkommt; auf einigen Steinen
ist IN = in Jesu Christo. Als iso-
lirtes symbolisches Zeichen ist sehr
selten in altern Gräbern der drei erstenAreae von S. Callisto. Einmal kommt
vor. In den drei ersten Jahrhun-
derten ist
%
mit Gewissheit nicht nach-
zuweisen, doch, wiederholt hier de Rossi,war es wahrscheinlich schon früher imGebrauch, wie ja überhaupt schon vorConstantin Monogramme der verschieden-sten Art in Uebung waren. Ein Tav.XLIX 19 reproducirtes Monogramm für
A8HN0AC0P02 könnte mit
D
eine An-
spielung auf das K. enthalten. Anfangszog man das ganz dissimulirte K. nochdem offenem monogrammatischen vor, erstseit Damasus’ Tagen wird in S. Callisto
das häufiger; datirte kommen z. B.
381, 415 vor. Eine interessante Varianteist die Tav. XLIX 29 wiedergegebene
Ajj) Palme).
schief,
3toc?), als ■
auch als
(ob - Xpi-
zuerst auf einer Münze des
Maxentius (Tav. CCCCLXXXI 3 ), wo aller-dings Madden (Christ. Embl., Numismat.Chron. XVIII, 5, p. 207, pl. 8, ed. sep.p. 12) glaubt, an der Existenz des Kreu-zes zweifeln zu dürfen. Weiter (p. 156)bezieht sich Garrucci auf Tertidlian , der(Marcion. c. 3) das Signum Tau derezechielischen Vision (9, 4) mit dem auf
die Stirn der Gläubigen gezeichneten
identificirt. Man habe, seit Aquila in denTagen Hadrians den Text des Prophetennicht mit den LXX 6öc ar)p.£iov, sondernmit 37][XEi'(u<jtc toö tau übersetzt, diese Pro-phezeiung erkannt. Nachdem er danndie Vorbedeutung des Kreuzes durch das
bei Barnabas und Tertullian
örtert, findet er diese lao^cpta bestätigtdurch Clemens Alex. (Strom. VI, p. 656),Origmies (Hom. II in Gen.), Prudentius(Praef. ad Psychost. V. 57) und eine an-
D
dere für
rraupoj und
ßoijfha. Statt des IHT des Barnabas ('Irjaoucstaupo«) giebt Ephrem HIP =’bjsoüc suXo-
71a. Danach wäre das
bei de Rossi
Einen von de Rossi mehrfach abweichen-den Weg gehen die Untersuchungen Gar-rucci’'s, wie sie tlieils in der Publicationüber das palatinische Spottcrucifix (s. d.Art.), tlieils und hauptsächlich in seinerStoria 1155 ff. niedergelegt sind. Nach ihm j
R. S. Tav. XXXIX 28 (wo de Rossi p. 319die Buchstaben C T P C combinirt findet)= T mit P, also Symbol der Hülfe (p. 158).Der S. 159 gegebenen Erklärung einer In-schrift auf einem Fass von Samo, woGarrucci P X und A10 P entdeckt, beizu-stimmen, reicht meine Phantasie nicht aus.
sind
und das an den vier Enden
Es wird ferner auf das
fld
als Zei-
etwas ausladende quadratische K.
+
sowie die Crux gammata ( j~~| J) schon , phönizischen Thau
in vorchristlichen Zeiten als Symbole reli- [ Form gar nicht existirt habe, abgelehntgiöser Anschauungen und Ahnungen auf- wird (p. 159). Die Crux monogrammatica
chen des Heiles eingegangen, welches, ur-sprünglich brahmanisch, von den Christenj übernommen worden sei, wogegen de Rossi’s' Annahme von einer Herübernahme des
was in dieser
zufassen: vielleicht, meint er, habe der,prophetische Stern Balaams diesem tradi- jtionellen Zeichen seinen Ursprung gege-
D
— wäre
nicht Verbindung von X mitl ,
ben (!). Die Crux quadrata erscheine meist • sondern des -j- mit P, und, wie schon der