Band 
Zweiter Band. I - Z.
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Loculus, Locus.

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Pelliccia III 200, ed. Bass., glaubt, der j synonym mit loculus angesehen: so cu-t. locus in Rom nur bei christlichen Grä- 1 pella (Marchi), was mit cupa, cupula iden-

bern vorkomme, ist nicht wolanzunehmen (R. S. III 412),wenn auch der unzweifelhaftheidnische Titel in PaduaLOC — C • VOLVMN — C •L • PRIYATI (C. I. L. Y, n.3069) auf einem Cippus locus= area, nicht = loculus bietet.

Die Anordnung der Loculiin den Katakomben gleichtgewissermassen einem Arma-rium (s. die Abb. Fig. 179),

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Fig. 179. Loculi.

tisch ist, und zumeist nur ausTerracotta hergestellte oderauch aufgebaute (aedificatae,slructiles) Urnengräber bedeu-tet. Vas und sein Diminutivvascellum sind identisch mitSarkophag, so noch in derLex salica (XYII 1 ). Zu Ob-rendaria s. d. Art. Für grös-sere Loculi, welche mehr alsvier Menschen umschlossen,hat man, ohne Vorgang des

einem für die Verschliessung der Yolu-1 Alterthums, die Bezeichnung Pohjandrum

rnina dienenden Schrank, wesshalb eine i eingeführt (Marchiheidnische Inschrift m

das Grab sogar arma-rium, dislegum (Orellin. 4549), andere dieGrabridicula mit zweiStockwerken einfachdistegum heissen (s.de Vit Lex. i. v.). Dieeinzelnen Nischenhei

ssen,wenn siezwei,drei oder vier Leichenumfassen können, lo-cus bisomus, trisowus,guntrisomus. Wie dieNischen der Colum-harien nach verticalenordines numerirt wa-ten, so waren es wolauch hier und da dieUoeuli der Katakom-ben , und es findensich zuweilen dar-auf deutende Zah- trlen und Ziffern,doch so systemlos,dass eine plan-uiässige Zählungbis jetzt nichtuachgewiesen wer-den konnte (deRossi Inscr. 141 , 8 ',

Ä. S. III 413). Fürbisomus und trisomuskomm en auch die Aus-drücke biscandens, tri-eandens vor, welchesich auf die durchMarmorplatten be-wirkte Tlieilung desGrabes in zwei, dreiAbtheilungen für dieeinzelnen Leichen be-ziehen ;

Fig. 181.

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Fig. 182.

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Fig. 183.

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118).

Während in Italiendie Katakomben-Lo-culi ihrer Breitseitenach in der Wandangebracht sind, fin-den sich in der Cy-renaica und in derKatakombe von Ale-xandrien nach Wi-schers BeobachtungenLoculi, welche in dieganze Tiefe des Fel-sens hineingearbeitetsind, so dass der Todtemit dem Kopf hinein-geschoben wurde undseine Füsse am Ein-gänge des Loculuslagen.

Die Katakomben-wände bieten meistdrei, vier, ja biszwölf Reihen vonLoculi übereinan-der , kleine undgrosse, für Er-wachsene und Kin-der nebeneinander,so wie es der Raumgebot oder zuliess.Man half sich über-haupt, so gut mankonnte; kommen dochauch Loculi in krum-mer Linie vor, sodass man die Leichen,um sie unterzubrin-gen, krümmen musste(vgl. Bull. 1865, 39).

In den Katakom-ben von Chiusi undSyrakus, wie auch inS. Gennaro von Nea-

Fig. 180-183. Loculi-VorscMüsse.

'«ei«“a’. P d 4“ r r ru»„kel und entweder ] pel sieht nmn »».l»»-°n scandens oder candens abzuleiten;.den Yanden, s0 T n , dafür nfleete

de Rossi (R. s tjt 417 ) i s t der erstem 1 gebracht. Die Inschriften aatur pneg -Meinung. Andere Ausdrücke hat man als 1 man dann in Nischen an ^ den Wanden