Münzen.
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Ansicht auch Babington und Madden zu-neigen.
2) M. der Stadt Apamea in P li r y-gien mit dem Kopf des Septimius Se-verus, des Macrinus und Philippus aufdem 0 b v. tragen auf dem R e v. eineDarstellung der Arche Noe’s mit der Um-schrift £111 AröNOBETOT APTEMA r (un-ter dem Spielrichter Artemas zum dritten-mal), unten AÜAMEQN und in der ArcheNQ£ (nichtNEQxopuiv, -wie Einige vermuthet
3) Eine zu Maeonia in Lydien geschlageneMünze des Kaisers Traianus Decius(249—251) hat Obv.: ATT • K • T • M •KY • TPAIANOC AEKIOC um die Büstedes Imperators; auf dem R e v.: £11 • AYP •
A•I•I• I • ANOT • B• A
A • TO • B•
CT£ • I • ANH (e-rct. AuprjXtou ’Aytpiavou 8Uapyovtoc dqtuvo&exou xo Ssuxspov axecpavirjcpo-pou) und in der Exerg.: MAIONQN (unsere
Fig. 269. Apameische Münze mit der Arche Noe’s.
haben; vgl. Madden Num. Chron. N. S.1866, YI 173 u. Christ. Embl. 8; Wise-man Zusammenh. zw. Wissensch. u. Offenb.,d. v. Haneberg, Regsb. 1856, 439; unsereAbb. Fig. 269). Die Erklärung dieser M.ist nicht leicht, wie schon Eckhel (Doctr.num. III 137) zugegeben hat; aber dieSchwierigkeit der Interpretation kann keinGrund sein, die Darstellung der ArcheNoe’s hier in Abrede zu stellen; die-selbe ist durch die Uebereinstimmung der
Abb. Fig. 270). Lenormant (Mel. d’Arch.III 196) und de Witte (ib. III 172) glaub-
ten in der Sigla
namentlich in der
Placirung derselben zwischen zwei A, eineAnspielung auf Christus zu finden, welchesich ein christlicher Münzbeamter selbstauf der Münze mit dem Haupte eines sofurchtbaren Verfolgers der Christenheiterlaubt haben könnte. Man wird ange-
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ÜUEä
Fig. 270. Münze des Decius aus Maeonia (Pariser Cabinet des medailles).
Scene mit der Inschrift und die Aehnlicli-keit der uns bekannten altchristlichen Dar-stellungen des Sujet ausser Frage gestellt.Nur folgt daraus nicht, dass wir es hiermit einem Einfluss des Christenthums zuthun haben, da die Anwesenheit dieserScene auch auf jüdische Einwirkungzurückgeführt werden kann, falls über-haupt jene M. echt und nicht als dasSpiel einer in der Richtung der Sibyllinenarbeitenden Religionspartei des 3. Jahrk.anzusehen sind.
} sichts der heutigen Kenntnisse über dasAuftreten des christlichen Monogrammesdiese Vermuthung als grundlos und dasZeichen als einfache Abkürzung ohne ge-heimnissvollen Nebensinn erklären müssen.
4) Broncedenar der Kaiserin Salo-nina, Gemahlin des Galienus: Obv.:CORN • SALONINA AYG um die Büsteder Kaiserin, die sich von einer Mond-sichel abhebt; Rev.: AYG IN PACEund MS (auch PS, S I); die Kaiserinsitzend auf einem Oelzweig und ein Scep-