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Namen.
todte, mit Bezug auf eine Stelle bei Litcian:,quod per mortem ad immortalitatem per-venturos se existimarent“. Tertullian (Deanima c. 57) schreibt biaeothanati (vonßt'aioj und 0dv«xoc) und interpretirt: ,quos,per vim et iniuriam saevus atque imma-turus finis extorsit“. — Hergenommen vonder gewaltsamen Todesart durch Verbren-nen sind die Spott-N. sarmentitii (Reisig-biindler) und scmaxii (Pfahlstecher), flö-get ihr uns nun Sarmentitier und Semaxierschimpfen, weil wir, an einem aus einemhalben Wellbaume bestehenden Pfahle an-gebunden, rings mit Reisigbündeln um-geben, verbrannt werden 1 ( Tertull. Apol.c. 50). Verurteilungen zum Kampfe mitwilden Thieren im Amphitheater und le-bendiges Verbranntwerden (bestiis obiciun-tur, vivi exuruntur) waren die geschärftenTodesstrafen, mit welchen das Gesetz dieBeleidiger der kaiserlichen Majestät (Sent.V 29, 1), und solche waren die Christen,bedachte (Katholik 1878, II 281). Auchwollte man durch beide Todesarten denChristen die Hoffnung der Auferstehungbenehmen (vgl. Nassauisehe Annalen XIV169 f.).
4) Der in grobsinnlichem Polytheismusbefangene Heide konnte die Verehrungeines einzigen und dazu noch unsichtbarenGottes nicht begreifen. Mehr noch alsdie Juden waren darum die Christen inden Augen der Heiden Atheisten. DerVorwurf des Atheismus begegnet uns mas-senhaft. Tpi'a iiiicpirjpujotmv fjplv tj'/lrjimxo.absoTTi-a, Oosaxsia ost-va^ ÜtStitoosi'ou« pi-Sätj (Athenag. Legat, c. 4). ''0? je -sp'^fjpdjvS jj.Tj i-is-xrcu, OT)pom'a xaxap.apxopst, rnjd b £ (i) v xai daeßiüv yptaxiavüiv (Justin. Apol.I a, c. 45). Nos impios et irreligiöses vo-catis et atheos (Arnob. Adv. gent. III 4).Atheisten und Christen waren sich deckendeBegriffe. Da nach dem römischen Straf-gesetze das Crimen sacrilegii (Atheismus)hart bestraft wurde, so gab dieser Vor-wurf einen Grund zu vielen Verurteilungenab. Wegen Atheismus wurde der ConsulFlavius Clemens, seine Gemahlin FlaviaDomitilla und ihre gleichnamige Verwandtezum Tode, resp. zur Verbannung verur-teilt (Bio dass. Hist. LXXVII 5). Eusebius(Vita Const. II 5) berichtet von dem durchdie Heiden dem ersten christlichen Kaisergemachten Vorwurf, dass dieser v?)v aihov<3o;av angenommen habe. Und noch Iulianwirft den Christen vor, dass sie von denJuden den Atheismus (rfjv df>soxY)Ta) undvon den Griechen das sittenlose (ipaüAov)Leben sich angeeignet hätten (Cyrill. Alex.Adv. Iulian. I 5). Die Klage auf Atheis-mus war es u. a., welche die Christen soverhasst machte. Ata xoüxo p'. jeTts ypiaxia-vou?, oti toutoo; (die Götzenbilder) oüy
vjyoüvxai &eou; (Ad Diognet. c. 3); daherwurde so oft in den Volksversammlungender Heiden der Wuthausbruch: ,tolleatheos 1 — ,aips xobs dileoos 1 gehört. Ar-nobius (Adv. gent. VI 2) beklagt sich dar-über mit den Worten: ,ihr habt euchdaran gewöhnt, volksaufregenden Hass(invidias tumultuosissimas) gegen uns zuerregen und uns Atheisten zu nennen. 1Identisch mit athei sind die Spott-N. im-pii (Act. s. Taraclii n. 2), sacrilegi (Tertull.Apol. c. 10. 11 u. 35; Ad Scapul. c. 2),profani (Prudent. Peristeph. XIV, v. 85;Lactant. Instit. div. IV 27), plebs profanaeconiurationis (Minuc. Fel. Octav. c. 7), reilaesae religionis (Tertull. Apolog. c. 24),irreligiosi (Arnob. Adv. gent. III 4).
5) Die Idololatrie ,vvar alt, das Christen-thum neu“, es war ein cultus inauditus,eine religio incognita, repentina, nova(Arnob. Adv. gent. I 5, II 3), eine super-stitio nova (Sueton. In Neron. c. 16; Ar-nob. Adv. gent. I 5). Daher die Sj>ott-N.xaivöv f evo t (AdDiogn. c. 3), veu>xepo i(Liban. Or. pro templ. gent.), novelli undnuperrimi (Pseudo-Ambros. In I Cor. 1, 26;vgl. Prudent. Perist. X 404). Dieser re-ligio nova haftete noch das Brandmal an,dass sie ,bei dem verachtetsten und ver-hasstesten Volke der Welt aufgetauchtwar“. Sie war eine religio peregrina etbarbara (Euseb. II. e. V 1), sie war einfremder Glaube (bb-jp.a ßdpßapov, Orig. C.Cels. I 3), ja ein fremdes Wagniss (xoA-pxjjxa ßapßapoy). So wirft Porphyrius beiEusebius (II. e. VI 19) dem Origenes vor,dass letzterer sich von dem Heidenthumab- und dem fremden Wagniss zugewendethabe (rcpoi xo ßdpßapov e-iuxetAc xoXpr l p.a).
6) Diese neue und fremde Religion warzugleich eine schwindelhafte, unheilvolle,sie war eine superstitio, persuasio, prae-sumptio prava, immodica, exitiabilis, ma-lefica (Sueton. In Neron. c. 16; Plitt. X,ep. 97; Tacit. Annal. XV 44; Tertull. Adnat. I 19; Prudent. Perist. III, v. 331);darauf basirt der Spottname sophistae:,quis hos sophistas error invexit novus,qui non colendas esse divos disputant“(J J rudent. Perist. XIV, v. 404). Lucian(De morto Peregr. c. 37) nennt ChristumdvsaxoAoirtapievov Ixstvov <jo<jptarqv. — Damanche der älteren Kirchenväter (Justin,Athenagoras , Theophilus , Clemens Alex.u. A.) sich auf die sibyllinisclien Weis-sagungen beriefen, so nannte Celsus (Orig.C. Cels. V 61) die Christen aißoXAiaxai(Sibyllenfreunde, Sibyllenfabrikanten) undmacht den höhnischen Vorschlag, manmöge die Sibylle als Tochter Gottes (ibtxoü Bsoü iratSa) erklären, denn sie verdienediese Eliro eher als Jesus (vgl. BesanronDe l’emploi que les Peres do l’eglise ont