Pfau.
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1 (Verleugnung). CCCLXIV <• 2 (desgl.).
2 (Gefangennehmung ?). CCCLXV 2 (dgl. ?).CCCLXVI 1 (Verleugnung). 2 - 3 (desgl.).CCCLXVII 2 - 3 (Petri Gefangennehmung).CCCLXXIV 3 (Verleugnung). CCCLXXVIl - 2 - 4 (Gefangennehmung). CCCLXXVII *• 4(desgl.). CCCLXXVIII »• 2 (desgleichen).CCCLXXIX 3 (desgl.). CCCLXXX 2 - 4(desgl.). CCCLXXXII 1 (Verleugnung).2 (Gefangennehmung). CCCC 1 (Petrus er-hält die Schlüssel). 3 - 6 (Gefangennehmung).8 (Petrus erweckt die Tabitha).
Statuen: CCCCXXIX '• 2 - 3 - (?) 4 - s - 6 .
Auf Werken der Kleinkunst etc.:CCCCXXVI 2 (Bronce-Eimer mit den Apo-steln, Inschr.). CCCCXXXI a (Medaillonsmit den Aposteln). CCCCXXXV 7 (Bronce-medaillon, Vatic.). 2 - 3 (Med.). 8 - 10 (desgl.).CCCCXL (Christus mit den Aposteln, aufder Berliner Elfenbeinpyxis). CCCCXLI(? Elfenbein von Brescia). CCCCXLV (Ver-leugnung, Elfenb.). CCCCXLVI 1 (desgl.).CCCCLII *• 2 (P. u. P., Dipt. von S. Ma-ximin, ehemals in Trier, nicht, wie Gar-rucci VI 77 angiebt, in Luxemburg). 3 (Ge-schichte Pauli, Dipt. Carrand). CCCCLX 8(Petrus erhält die Schlüssel). CCCCLXVII 3(Petrus mit grossem Monogramm Christiin der Hand, Statuette). CCCCLXVIII 9(Stempel mit den Kamen beider Apostel).CCCCLXXVIII 13 (Cammeo mit Petrus aufdem Meere wandelnd). 31 (geschnittenerStein, Petrus sitzend auf der Itathedra,mit dem Kreuz). CCCCLXXIX 8 (Brust-bilder beider Apostel, mit Inschrift).
Auf Grabsteinen: CCCCLXXXIV“(P u. P., Brustbilder mit Inschr.). 14 (Chri-stus zwischen beiden Aposteln, ihnen dasGesetz gebend). CCCCLXXXXVII 1 (Pe-tri Verleugnung, S. Marco in Venedig).CCCCLXXXXVIII 3 (ebendaselbst, Petrusmit den Schlüsseln; beide Reliefs spät).CCCCLXXXXIX (Holzthüre von S. Sa-bina: Petri Verleugnung). kraus.
PFAU. Auf christlichen Monumenten derfrühesten Zeit (z. B. in S. Callisto, R. S. II,tav. XVIII) und bis in das MA. hinauf(z. B. im Oratorium des hl. Iohnnnes Bapt.beim Lateran, Garrucci tav. CCXXX1X)findet sich, ebenso wie auf den heidnischenMonumenten, der P. überaus häufig blossdecorativ, als Simplex ornamentum ( Tert.Adv. Marcion. II 22) verwendet, sei es,dass er (auf einer Kugel) mit ausgespann-ten Radfedern in den vier Ecken einesDeckengemäldes den Ausgang für die be-treffende Decoration, oder, wie in S. Cal-listo, in den decorativen concentrischenKreisen das Bindeglied bildet, sei es, dasszwei Pfauen mit gestreckten Schwanzfedernzu beiden Seiten einer Vase in einem Tym-panon oder in einem Halbkreise die de-
corative Füllung darstellen. Wenigstensin den meisten dieser Fälle kann von einersymbolischen Bedeutung des Pfauen nichtdie Rede sein.
Da weder in der hl. Schrift noch beiden Vätern sich eine authentische Deutungdes P.-Symbols findet, so hat man theils inder Erneuerung des Gefieders im Frühling,theils in der vermeintlichen Unverweslich-keit des Pfauenfleisches den Hinweis aufdie Auferstehung des Fleisches gesehen.In letzter Beziehung ist die Stelle bei Au-gustinus (lib. XXI I) bekannt, wonach erselbst die Volksmeinung durch Aufbewah-rung von gekochtem Pfauenfleisch erprobteund bestätigte (post dies amplius quam tri-ginta idem quod erat inventum est, idem-que post annum). In ersterer Hinsichtwürde der P., ähnlich den Darstellungender Jahreszeiten auf heidnischen wie christ-lichen Monumenten, auf den ewigen Früh-ling hinweisen, zu welchem die Seele nachdem Todesschlafe des Winters erwachenwird. Daher steht im Coemeterium desCallistus in dem Cubiculum gegenüber derGrabkapelle des Papstes Miltiades der P.als Decoration bei den Bildern der vierJahreszeiten (R. S. II, tav. XXVI), undebenso sehen wir im Coemeterium des hl.lanuarius zu Neapel (Garrucci tav. XCIIu. CIV) den P. mit aufgeschlagenen Rad-federn inmitten von Blumen und Kränzen ;in Mailand ( Garr . tav. CV B ) den P. mit sei-nen Jungen in einem Blumengehege, undin der ältesten dieser Darstellungen zweiPfauen zwischen Blumenguirlanden im Coe-meterium des Callistus aus dem 2. Jalirli.(de Bossi R. S. I, tav. XVI). Auch dievier Pfauen in der Kapelle des Oceanusebendaselbst, mit dem Gartengehege untenan den Wänden (R. S. II, tav. XXVIII)und den Baumzweigen in den Krallen derVögel drücken denselben Gedanken dereinstigen Auferstehung aus (vgl. über denP. als Symbol des Frühlings Piper II 325).
Es ist zu beachten, dass die Alten die,Augen 1 im Schwanzgefieder des Pfauennicht ,Augen 1 , sondern ,Blumen 1 nanntenund daher von einem ,Blumengarten seinesGefieders 1 redeten: XequTjva itTspüiv, 6 3$toü z'j.ii) XstpAv EuavOsaxEpo. ( Achill. Tat.I 16), daher sind in der Kapelle der CinqueSanti in S. Callisto oben die Heiligen zwi-schen den blühenden Bäumen des Para-dieses gemalt; unten trinken Tauben, dieSinnbilder der seligen Geister, aus sprudeln-den Brunnen, während rechts und linksPfauen mit den ,Blumen 1 ihres Gefiedersdie Himmelsflur schmücken (R. S. III,tav. I, dazu p. 53).
Garrucci (Teor. 242) macht darauf auf-merksam, dass der P. der Juno heilig warund dass daher in der Darstellung der