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Pinie — Piscina probatica.
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|| TE0IIXAI AOTON TCO KCÖ ACOCOYCIN.De Iiossi übersetzt: in hoc loco lnjpogdrequietorio facto Tkeodorus sursum positus(ante positus?) est, relinquens et loci cuslodiet fossori denarios decem. Et obnuncio innomine et intercessione Dei (sc. Deum spon-sorem invocans) neque in porticibus nequein horto arcam vel corpus (Heere) poni, ex-ceptis duabus arcis ab initio constitutis; quivero petierit et qui permiserit, poni, ratio-nem Domino reddent. kraus.
PINIE, pinus. Plinius Kat. hist. XYI33 (picea feralis arbor, et funebri indicioad fores posita) nennt den Baum unter!denjenigen, welche, wol wegen ihres trau-rigen, dunkelgrünen, beständigen Laubes,;als Zeichen nimmer vergehender Trauerangesehen werden. Demgemäss führen ihn ;auch Mamachi (Orig, et antiq. Christ. III94) und Aringhi (II 339) unter den Bäu-men auf, welche auf christlichen Grab- 1steinen angetroffen werden. Ich muss in- ■dessen mit Münter (Sinnb. I 29) bekennen, jdass mir keine bildliche Darstellung be- \kannt ist, welche unzweifelhaft die P. jböte; es sei denn, dass man auf einem |oder dem andern nur auf Epitaphien ge-!botenen Baume (s. I 147) eine P. erken-nen wollte, wie auf dem Epitaph von Trier,,wo ein blühender und ein dürrer Baum |neben einander gestellt sind. kraus.
PISCICULI, s. Fisch I 516 f.
PISCINA PROBATICA. 1) Joh. 5, 2 f.erzählt: ,es ist aber zu Jerusalem amSchafthor (l~\ Kpoßa-riy.T)) ein Teich(zolup.ßrjflpa, piscina), der heisst auf He-bräisch Bethesda und hat fünf Hallen.(Andere Handschriften, denen die Vulgatagefolgt ist, lesen: eotiv 8e . . . Kpoßanxr,xoXup.ßfj3pa, est autem . . . probatica pi-scina.) In diesen (Hallen) lag eine Mengevon Kranken, Blinden, Lahmen, Abgema-gerten, welche warteten auf die Bewegungdes Wassers. Denn ein Engel stieg zeit-weise nieder in den Teich und machtedas Wasser aufwallen; wer nun zuersthineinstieg nach der Erregung des Was-sers , der wurde gesund, mit welcherKrankheit auch immer er behaftet war. 1
An diesem Schafteiche heilte Jesus denGichtbrüchigen (s. d. Art.).
Diese Erzählung des Evangelisten istauf einem Sarkophag aus dem vaticani-schen Coemeterium dargestellt, dessen Ab-bildung nach Martigny 652 (uns. Fig. 402)1 folgt. Durch einen ornamentirten Band-! streifen wird das Ganze in zwei Felder| getlieilt, auf deren unterm man einen
Kranken (wol den 38jälirigen, Joh. 5, 5)auf seinem Bette liegen sieht; um seinLeidwesen auszudrücken, hält er die Handan den Kopf. Um ihn sind noch andereKranke (in einfacher Weise mit Tunicaund Penula bekleidet), welche auf die Be-wegung des Wassers warten. Auf demobern Felde ist der schon geheilte Para-lytische, sein Bett auf den Schultern, da-vonschreitend dargestellt. Hinter ihm stehtJesus, die Hand nach dem Geheilten aus-
Fig. 402. Sarkophag aus dem Coem. Vatic.
streckend, ihn wol segnend. Um die Su-periorität des Herrn über den Krankensichtbar darzustellen, ist letzterer kleinergemeisselt. Im Hintergrund der letztemScene sind drei von den fünf Hallen, de-ren Johannes (5, 2) gedenkt, vorstelliggemacht. In dem Museum zu Vienne istein Bruchstück eines Sarkophags, auf wel-chem Le Blant (Inscript, ehret. II 141)ebenfalls die P. p. dargestellt linden will-2) P. p. wird auch im übertragenenSinne vom Taufbrunnen gebraucht.Die Taufkapelle (Baptisterium) bestandaus dem Vorgemach und dem Hauptraum;in des letztem Mitte war das Wasser-behältniss, welches Piscina (Fischteich)
I genannt wurde. War schon die Heilungdes Paralytischen (s. d. Art.) an der P. p.ein Symbol der Taufe, so wird der Grundder Benennung des Taufbrunnens mit Pi-