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Zweiter Band. I - Z.
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Ringe.

teil Hirten und einer Palme (Perreta. a. 0. n. 49) oder mit Labarum undKreuz (ebd. n. 53). Victorien mitdem Monogramm Christi (Bull. 1881, 113).Monogramm mit der Inschrift SPES IN

P/

DEO (ebd. 1881, 113). Monogramm

zwischen AG), am Fusse eine Schlange zwi-schen zwei Täubchen mit SALVS (Gar-rucci tav. CCCCLXXYIII 2n ). Ein Elfen-beinring der Sammlung Albani hatte PIE

ZESES ( Marini, bei Ae Rossi R. S.III 583). Ein Broncering des Herrn Drury-Fortnum zeigt das zwischen zwei

Lämmern und ACD.

h) Der gute Hirte (s. d. Art. Pastorbonus II 588), isolirt ( Perret a. a. 0. n. 19.61.82; Bull. 1881, 113), oder mit Palme undMonogramm (ebd. n. 49), oder einer Taubeauf dem Oelzweig (ebd. n. 2). Einmalbegegnet er uns umgeben von der Herde,eine Sternenkrone auf dem Haupte, rechtsvon ihm zwei Bäume, links das Tuguriumund der Hund (ebd. n 80).

i) Das Lamm, mit Nimbus, Mono-gramm, Kreuz, offenbar sehr späte Pro-ducte. Zwei Lämmer neben dem Mono-gramm s. o. sub g.

k) Die Palme, isolirt ( Perret a. a. 0. n.13. 25. 34) oder mit andern Symbolen (s. o.).Ein Ring bei Garrucci tav. CCCCXXVII 49zeigt zwischen Palmen das Dreieck, überwelchem eine Querstange und ein O; Gar-rucci erkennt hier die Darstellung derMenschheit und Gottheit Christi.

l) Der Pfau ( Perret a. a. 0. n. 28).

m) Der Löwe ( Boldetti tav. IV 35 ).

n) Wein ranken und A ehren: einAmethyst der Turiner Bibliothek zeigteine Traube zwischen zwei Aehren, woleine Anspielung auf die hl. Eucharistie;

doch ist auch Martigny nichtf wahrscheinlich, dass deri-wfellP 11 Stein sehr alt sei.

0 ) Die Orans. Martignygiebt S. 48 einen Ringstein,Fig. 422. Ring mit -welclien wir hier reprodu-Oriins zwischen . 1 c l i •

zwei Tauben und Clrei b auf welchem eineMonogrammen Frau zwischen zwei MoilO-(Martigny 48). grammon und zwei Täub-chen steht (Fig. 422). Gar-rucci tav. CCCCLXXVIII 42 , VI121 lässt inText und Abbildung keine Orans erkennen.

4) R. mit ikonographischen Dar-stellungen.

a) B i 1 d J e s u C h r i s t i. Aeltestes Bei-spiel einer solchen Darstellung ist der

I Clialcedon mit dem jugendlichen, bart-! losen Kopf des Erlösers, den R. Röcheltej seinem ,Discours sur les types unitatifs1 qui constituent l’art du christianisme 1 bei-gegeben hat. Auf einer in England ge-fundenen Ringgemme glaubt man das mitDornen gekrönte Haupt dos Herrn aufeinem Kreuze zu erkennen (Marucchi Mem.sulla cripta di s. Valentino, in Gli StudiJ in Italia, 1878, 818; besonderer Abdr. tav.i III a , 4 ; de Rossi Bull. 1879, .40 f.) DieI Ausladung der Kreuzarme lässt mich an; das 6.—7. Jahrh. denken,j b) Opfer Abrahams, s. den Ringdes Herrn Drury-Fortnum I 6, Fig. 5;

! Bull. 1870, tav. VII 3 ; 1871, 35; Garruccitav. CCCCLXXVIII 23 .

c) Nativitas. Ein Glassfluss bei Vet-tori (Num. aer. expl. p. 37, tab. III) bietetdie Geburt des Herrn. Das Jesuskindliegt in der Krippe, hinter welcher Ochsund Esel Rechts und links Sonne undMond. Unten Maria auf dem Lager undJoseph. Alle drei heiligen Personen mitNimbus, das Kind mit kreuzförmigem(s. d. Art. Nativitas II 484).

d) Mit dem symbolischen Thron(Bull. 1872, 132. 137).

e) Auferweckung des Lazarus (Bull.1881, 113; Garr. tav. CCCCLXXVIII 33 ).

d) Bilder von Heiligen. Eine Cor-nalinc bei Mamachi (Costumi, pref.) zeigtPetrus und Paulus. Die Siegel derPäpste haben später häufig dies Bild;auf demjenigen Eugens IV liest man überdemselben: SVB ANYLO CAPITVM APO-j STOLORVM. Namentlich bei den Grie-! chen scheinen Ringsteine mit dem Kopfeines Heiligen beliebt gewesen zu sein; soi meldet uns Chrysostomus von Ringen mitdem Bild des hl. Mcletius (vgl. Metaphrast.

' Ad VII Synod. oec.). Martigny in seinerAbhandlung S. 32—33 bringt weitere Bei-spiele bei. Ein unedirtor Ring des Prov.-Mus. zu Trier, gef. 1881, zeigt die Büstedes hl. Nikolaus mit 0 Ar(ioc) NIK(oXaoc).Anderes im Corp. Inscr. Gr.

I e) Profane Darstellungen. Dassdie alten Christen der Ermahnung desClemens durchaus nicht immer nachkamen■ und auch hier und da profane Sujets aufl ihren Ringen abgebildet trugen, ist ge~

1 wiss. Ein Beispiel bietet der Eros mitder Fackel auf dem Stein eines von Ar~mellini am Finger eines Gerippes in S. Cal-listo gefundenen Ringes (Bull. 1879, 26;vgl. de Rossi ebd.). Auch der Ring ( l esAugustinus (s. u.) scheint eine profaneDarstellung gehabt zu haben, irgend einenvon dem Kirchenlehrer nicht näher^ be-zeichneten, im Profil geschnittenen Kopf.

II. Eine eigene Klasse von Ringen bil-i den diejenigen, welchen ein kleiner