Symbole.
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von N abweicht, namentlich im Artikelvom Vater und Sohn, völlig mit J überein,und J verräth sich als die Grundlage nochweiterhin dadurch, dass es das ,07107 -vEÜjj.a‘bereits näher bestimmt als , t & irapdxX-rjTov,to XaXijcjav ev toTc itpo<p^Taic‘.
C verdankt auch nicht seinen eigent-lichen Ursprung der Synode von Constan-tinopel. Das Symbolum findet sich bereitswörtlich in dem um 374 verfassten An-coratus des Epiphanius (c. 118, ed. Ein-dorf) als Taufsymbol der Kirche von Je-rusalem , und nach den Nachweisen vonHort (Two Dissert. 84—97) ist es nichtunwahrscheinlich, dass es von Cyrill vonJerusalem herrührt, indem dieser wol dasalte Taufsymbol von Jerusalem in dieneue Gestalt brachte. Nur bietet dasSymbolum im Ancoratus mit N und imUnterschied von C die Worte ,tootejtivev. x 7 j c ooaiaf toÜ irarpo« 1 und ,xd te Iv xotfoopavoti xai xd Iv tt) y?j‘. Ebenso ist amSchluss der im C fehlende Anathematis-mus von N über die Hauptsätze des Ariusbeigefügt. Abgesehen von diesen Zusätzenstimmt aber das bezügliche Symbolum desAncoratus (weniger freilich das zweite,von Epiphanius c. 119 aufgeführte, dasdurch Verwechslung von Hefele Conc.-Gesch. 2 II 10 zur Vergleichung herbei-gezogen wurde) völlig mit C überein, undda die fragliche Schrift nach der eigenenAngabe des Auctors (c. 119) im 10. Jahreder Regierung der Kaiser Valentinian undValens, somit etwa sieben Jahre vor derSynode von Constantinopel entstanden ist,so folgt, dass C von dieser nicht verfasst,sondern nur etwa corrigirt wurde. Mankönnte zwar fragen und hat gefragt (Fran-zelin De Deo trino 1869, 509; JungmannDissert. in hist, eccles. II, 1881, 114),ob das Symbolum nicht nachträglich demWerke einverleibt wurde, zumal der Au-ctor nach dem angeführten Abfassungs-termin noch drei Decennien lebte. Manhat die Stelle dem Epiphanius sogar ganzabgesprochen und für ein fremdes, nachdem Concil von Chalcedon gemachtes Ein-schiebsel erklärt (Vincenzi De process.Spir. s. 1878, 106—110). Letztere Auf-stellung verdient hier keine weitere Wider-legung. Auf erstere ist aber Folgendeszu erwiedern. Dass Epiphanius den frag-lichen Zusatz zu seinem Werke machenkonnte,, ist nicht zu bestreiten. Aber esfragt sich anderseits, ob das Symbolumm dem Ancoratus sich selbst irgendwieals Zusatz zu erkennen giebt oder ob wirsonst von einer nachträglichen Ergänzungdes Werkes durch den Auctor Kenntnisshaben, und da diese Fragen zu verneinensind, die in den Worten ,xtöv örjuov |y.s(viuvnaxE'ptuv 1 (c. 119) liegende Rückbeziehung
auf c. 118 die Annahme eines spätem Zu-satzes in c. 118 noch besonders ausschliesst,so ist jener Ausweg nicht so ohne Wei-teres auf den Grund hin zu betreten, dassdas Symbolum mit C zusammentrifft. DasVerfahren ist um so weniger erlaubt, alsmit ihm, da ja die beiden Symbole nichtganz identisch sind, zugleich gegen Epi-phanius der Vorwurf zu erheben ist, dasser sich an dem Bekenntniss der Synodevon Constantinopel, und wenn auch nur inForm von Zusätzen oder Einschiebseln, Ver-änderungen vorzunehmen erlaubte. Auchdie Geschichte von C spricht für eineblosse Reception. Das Symbolum ist näm-lich in der Litteratur bis um die Mitte des5. Jahrh. nirgends zu finden; zum ersten-mal taucht es in den Acten des Concilsvon Chalcedon auf, häufiger kommt es erstseit dem Anfang des 6. Jahrh. vor, unddiese Erscheinung begreift sich eher, wenndem Symbolum des Ancoratus die Prio-rität zukommt. Denn wenn auch dieAuctorität in beiden Fällen streng genom-nommen die gleiche ist, so tritt ein Sym-bolum , das durch eine Synode neu auf-gestellt wird und der Synode im eigent-lichen Sinn ihr Dasein verdankt, immerhinmit grösserm Ansehen in die Welt ein,als ein Symbolum, das zunächst in einereinzelnen Kirche aufkam und durch dieSynode nur bestätigt wird.
Ist denn aber das Symbolum durch dieSynode von Constantinopel, wenn auchnicht aufgestellt, so doch recipirt worden?In neuester Zeit wurde dies von mehrerenGelehrten und in verschiedenen Ländernbestritten, und behauptet, die Synodehabe in keiner Weise ein neues Glaubens-bekenntniss aufgestellt, sondern einfachdas nicaenische bestätigt. Das C habe nurdarin seinen Grund, dass Cyrill von Jeru-salem, der jener Synode anwohnte, umseine Orthodoxie gegen laut gewordeneZweifel sicher zu stellen, etwa ein Glau-bensbekenntniss, und zwar das von ihmrevidirte Taufsymbol von Jerusalem, ab-legte, dass die Synode dasselbe billigteund ihren Acten einverleibte, und dass dannein Späterer es aus den Acten als Symbolder Synode hervorzog. Oder das Symbo-lum sei eine Fälschung der Griechen ausdem Anfang des 7. Jahrhunderts, zu demZweck veranstaltet, die griechische Lehrevon der ,processio Spiritus s. ex patre 1als altkirchliche und symbolmässige dar-zustellen. Letzteres ist die Ansicht Vin-cenzi’s (1. c.). Um dieselbe zu begründen,mussten alle Documente, in denen das Cbis zum 8. Jahrh. vorkommt, für gefälschtoder interpolirt erklärt werden, und manbraucht nur dieses anzuführen, um sie zu-gleich zu würdigen. Ersteres ist die An-