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Symbole.
sicht Horts (Two Dissert. 97—107) sowieIlarnacks (Real-Encykl. f. prot. Theol. u.Kirche, herausg. v. Herzog 2 VIII '212 bis230), der die Hypothese nicht grundlosfindet und dem es jedenfalls als sichergilt, dass die Synode vom Jahre 381 offi-ziell lediglich das N repetirte und dassdas C nur auf einer etwa 70 Jahre spätervon Constantinopel aus vorgenommenenUnterschiebung des revidirten Symbolsvon Jerusalem beruht.
Diese Ansicht ist aber keineswegs so ganzüber jeden Zweifel erhaben. Richtig istallerdings, dass die Kirchenhistoriker So-crates (H. e. V 8), Sozomenus (VII 7. 9)und Theodoret (V 8) ein Symbolum vonConstantinopel nicht erwähnen, sondernnur von einer Bestätigung des nicaenischenGlaubens reden, dass auch Greg. v. Naz.(Ep. 102 ad Cledon.) eines neuen Sym-bolums nicht gedenkt, ohwol er das ni-caenische Symbolum im Artikel vom hei-ligen Geist lückenhaft findet. Aber diesesSchweigen ist doch schwerlich schon ent-scheidend. Es würde höchstens dann be-weisen, wenn die Synode von Constanti-nopel von Haus aus eine allgemeine ge-wesen und als solche von Anfang dernicaenischen ebenbürtig zur Seite gestan-den hätte. Dem ist aber bekanntlich nichtso. Die Synode zählte nur morgenlän-dische Bischöfe, und auch diese nicht inbesonders grosser Anzahl, und Gregor vonNazianz hatte unter diesen Umständenum so weniger Anlass, sie dem Nicaenumals Ergänzung gegenüberzustellen, als ernach den persönlichen Erfahrungen, dieer auf ihr gemacht, auf sie überhauptnicht gut zu sprechen war. Jenes Momenttrifft auch bei den Kirchenhistorikern zu.Dazu kommt bei ihnen noch ein anderes.Ihre Berichte über die Synode sind vielzu summarisch, als dass ihr Schweigenüber das Symbolum besonders zu betonenwäre. Es kann sich also nur darum han-deln, ob die anderweitigen Indicien undZeugnisse für das Symbolum stark genugsind, und diese Frage dürfte nicht zu ver-neinen sein.
Da die Synode (c. 1) wie über dieArianer, Sabellianer und andere Häretiker,so über die Pneumatomachen oder Semi-arianer das Anathem sprach und die Hä-resie der letzteren noch neu und wenig-stens noch durch keine grössere Synodeverworfen worden war, so lässt sich ver-muthen, dass sie dem kirchlichen Glaubenin dem bedrohten Punkte nähern Aus-druck gab. Die Vermuthung wird be-stätigt durch eine Bemerkung der Synodevon Constantinopel 382, deren Mitgliederannähernd die gleichen waren wie die derSynode vom vorausgehenden Jahre. In
dem Schreiben, das dieselbe an die gleich-zeitige römische Synode erliess ( Theod.
H. e. V 9), verweisen die Morgenländerbezüglich ihres Glaubens nicht bloss aufden Tomus einer antiochenischen Synodevom J. 378, sondern auch auf den Tomus,der im vorigen Jahre auf der Synode vonConstantinopel aufgestellt worden sei undin dem sie ihren Glauben ausführlicher(TiXaTOTepov) dargelegt und die neuerdingsaufgetauchten Häresieen mit dem Anathembelegt haben. Den Worten ist allerdingsnichts Näheres über den Inhalt des Tomuszu entnehmen. Aber so viel geht immer-hin aus ihnen hervor, dass die Synodesich tliatsächlich eingehender über diestreitigen Punkte aussprach, und bei die-sem Sachverhalt ist es gewiss nicht gewagt,in den sieben Decennien später unter ihremNamen auftauchenden Symbolum einen Be-standtheil jenes Tomus zu erblicken. Dassdie Synode von Ephesus das Symbolumnicht erwähnte und nur das nicaenischerepetirte, beweist nichts gegen seine Auf-stellung oder Reception. Denn die ephe-sinische Synode hatte es fürs Erste nurmit der Lehre vom Sohn, nicht auch mitder Lehre vom heiligen Geist zu tliun,und sodann besass die Synode von Con-stantinopel damals eben noch kein so
i grosses Ansehen wie später. Die Erschei-nung beweist also nur, dass die Synodevon Constantinopel der von Nicaea anAuctorität noch nicht gleichgestellt wurde.Zudem tritt das Symbolum zwei Decennienspäter mit aller Bestimmtheit in die Ge-schichte ein. Es wird auf der Synodevon Chalcedon in der 2. und 5. Sitzungnach dem nicaenischen vorgelesen ( Har-douin Conc. II 287. 454). Seine Existenzwird noch weiterhin durch eine Bemerkungdes Bischofs Diogenes von Cyzikus in der
I. Sitzung (ibid. 98 sq.) bezeugt.
Die äusseren Zeugnisse sind hiernach derAnnahme eines constantinopolitanischenSymbolums nicht ungünstig. Nicht weiterreichen die inneren Gründe. Man ver-weist in dieser Beziehung auf die weit-gehenden Differenzen zwischen dom N undC. Allein auf diesem Wege ergieht sichnur, dass die früher übliche Vorstellungvon C als einer blossen Erweiterung vonN nicht stichhaltig ist. Wie aber die be-züglichen Differenzen gegen den Ursprungvon C auf der Synode von Constantinopelin dem von uns angenommenen Sinn be-weisen sollen, ist wenigstens zunächstnicht einzusehen. Freilich betont manhier noch insbesondere die Auslassungenund Zusätze, die in C gegenüber N sich
finden, und es ist einzuräumen, dass^ das
Fehlen der Worte ,tootsjto ln xrj; ouatactoü narp6p und die Beifügung des ,ixpo