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TaceioTca — Te Dcum.
scliof von Lyon (Opp. ed. Erasm., Basil.1530, und Migne Ser. lat. L), und Pseudo-Dionysius Areop. (De eccl. liierarcli. c. debapt.): trina unguenti perfusione crucisspecie posuit (sacerdos).
4) Nach der Weihe Besprengung desversammelten Volkes mit dem neugeweih-ten Wasser: spargit cum manu sua . . .supra omnem populum circumstantem ( Ord.llom. De sabb. sanct.). Die Gläubigen nah-men davon mit nach Hause, um ihre Fel-der und Weinberge zu besprengen ( OrdoPom. 1. c.). Gregor von Tours bezeugt dieseSitte ebenfalls: omnis populus pro devo-tione liaurit, et vas plenum donis prosalvatione reportat, agros vineasque asper-sione saluberrimo tutaturus (De glor. mart.c. 24).
In der abendländischen Kirche fand dieT.-Weihe von jeher an den Samstagenvor Ostern und Pfingsten statt, bei denGriechen am Vorabend vor Epiphanie(Chrysost. Ilom. de bapt. Christi), späteran Epiphanie selbst. künstle.
TAZEQTAI, cohortales, ministri et appa-ritores iudicum, sollen nach lustin. Nov.CXXIII 15 nicht ordinirt werden. DasConc. Aurel. I, c. 4 verbietet ebenso ihreWeihe ohne formelle Genehmigung desKönigs. Noch beziehen sich Theodos. Nov.XXVI und Valmtinian. Nov. XII, sowieCod. Theodos. XIV, 4, 8 auf den Gegen-stand. Vgl. Binghmn II 147.
TAEI2 (ordo), ursprünglich soviel alsKirchenordnung überhaupt, später vor- jzugsweise auf den geistlichen Stand (Tdt;i; iispoLTiy.f,, ordo ecclcsiasticus) und den Mönchs-stand (vd;ti p/jvayizij, ordo religiosus) be-zogen. Erstem nennt, ganz abweichend,Gregor. Naz. (Or. 20 in laud. Basil., Opp.
I 336) auch vd;iv xoü ßf,p.axo; (ordo san-ctuarii), wegen der Befugniss des Klerus,das ßrj [j. ot , sanctuarium, zu betreten. Vgl.liingham I 52.
TE BEUM. 1) Ueber den Ursprungbez. den oder die Verfasser dieses Hym-nus herrscht Dunkelheit, und es sind des-halb verschiedene Vermuthungen aufge-stellt worden. Zwar trägt das Lied schonim christlichen Alterthum, ja schon inden ersten Nachrichten, die wir über das-selbe besitzen, die Bezeichnung HymnusAmbrosianus, Cauticum Ambrosianum; in Ider lieg. s. Bened. c. 9 heisst es kurz , Am-brosianum 1 , wofür ebd. c. 11 T. I). gesagtwird. Aber wir wissen auch, dass wir indieser Benennung ,ambrosianisch‘ nochnicht die sichere Gewähr von der Ver- jfasserschaft des Ambrosius haben, weil |man jenen Ausdruck auch in einem wei-'tern Sinne nahm, um ein Lied im Ilhyth-;
mus oder in der Melodie und Musik derambrosianischen und für den kirchlichenGebrauch bestimmten Hymnen zu bezeich-nen. Dies bezeugt ausdrücklich Isidor vonSevilla De offic. eccl. I 6: inde hymni exeius (Ambrosii) nomine Ambrosiani vo-cantur, quia eius tempore primum in ec-clesia Mediolanensi celebrari coeperunt,und weil Ambrosius ,in hymnorum car-mine floruit“; während der bekannte Com-mentator der Ordensregel Benedicts, AbtSmaragdus (um 950), zu Reg. c. 9 er-klärt: Ambrosianus (wie er las), i. e. hym-nus; Ambrosianum dicit vel divinum velcoeleste, i. e. divinitus vel coelitus inspi-ratum. Alii Ambrosianum ab Ambrosiohymnorum magistro dici volunt ( MigneCII 831; vgl. Gerbert De cantu et musicasacra I 182 sqq. 509. 519; L. BiraghiInni sineeri e carmi di s. Ambr., Milano1862, 4 u. 15). Ist demnach aus jeneralten adjectivischen Bezeichnung kein bün-diger Schluss auf den Verfasser zu ma-chen, so schreibt eine mittelalterliche Tra-dition das T. D. ausdrücklich dom Am-brosius und Augustinus zugleich zu; diebeiden Heiligen sollen den Hymnus ab-wechslungsweise — divinitus inspirati —bei der Taufe Augustins durch Ambrosius(Ostervigil 387) recitirt oder gesungenhaben. Die erste Nachricht hierüber fin-det sich in dem Clironicon I 10 des Bi-schofs Dacius (Datius) von Mailand (f 553);jedoch ist die Echtheit jener Chronik all-gemein stark angezweifelt ( Mabillon Ana-lecta vet. I 487, ed. Baron. 1723) und de-ren Abfassung in das 11. Jahrli. verlegt.Jedenfalls ist jene Nachricht — man magsie Legende nennen — älter als das 11. Jahrh.und tritt schon im Friih-MA. auf. So stehtu. A. am Schlüsse des berühmten, 1861wieder aufgefundenen Psalters, den 772Karl d. Gr. dem Papste Hadrian über-schickte (jetzt in Wien): hymnus, quems. Ambrosius et s. Augustinus invicemcomposuerunt. Aehnlichos findet sich inalten Handschriften (dos T. D.) von MonteCassino, in dom alten irischen Ilymnen-buch (liaoc est laus s. Trinitatis, quamAugustinus sanctus et Ambrosius compo-suerunt) , dann in dom St. Gallcr Psaito-rium n. 23 und 27 (. . . invicem conside-runt) u. a. So ging die Ueberschrift Hym-nus ss. Ambrosii ot Augustini in die Bre-viere über. Bisweilen trägt unser Gesangin alten Codices aber auch bloss die Ueber-schrift Hymnus s. Augustini. Indoss dadiese Nachricht von der wunderbaren Ent-stehung des Hymnus (nutu divino — proutSpiritus sanctus dabat eloqui illis — T.D. laudamus decantantcs . . ., Chronik desDacius) äusserlicli zu wenig beglaubigt ist,dann weder in den Werken unserer bei-