0a’jij.c<TO7ioioi — öeotpopot.
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CLXIV 2 . CLIX 1 . CLXIII 1 ; vgl. dazuI 266 f.). Der Berg Horeb erscheint einanderesmal personificirt durch einen Co-lossalkopf (Sarkophag bei Garrucci tav.CCCLXV *• 2 ). Ygl. übrigens d. Art. FelsI 481.
GAYMATOnOIOI , auch <]«)!pd8äc ( Theo -doret. In II Thess. 2,9), praestigiatores,Zauberkünstler, werden häufig von denKirchenvätern verurteilt. Belege hat Bing-ham YII 259 f. gesammelt.
THEATER, s. Schauspiel II 728.
0EOAPOMOI (Eilboten Gottes) werdenschon in dem Briefe des hl. Ignatius Mart.Ad Polycarp. c. 7 erwähnt. Hier ermahntIgnatius den Polycarp, aus Anlass des inder Kirche zu Antiochien in Syrien her-gestellten Kirchenfriedens eine gottesdienst-liche Yersammlung abzuhalten und Einenzu ernennen, der unermüdet und von denGläubigen zu Smyrna geschätzt sei (8? Su-Gpax'ii hsofipopoc y.aXsTaöai). Dieser sollteden Auftrag erhalten, nach Syrien zureisen und den Christen in Antiochien dieGlückwünsche der Kirchengemeinde inSmyrna wegen der erlangten Ruhe zuüberbringen. Danach erscheinen ursprüng-lich die 0- als Abgesandte, welche bei be-sonderen Veranlassungen von einer Kir-chengemeinde (oder deren Bischof) an eineandere geschickt wurden und dort derihnen gegebenen Aufträge sich nach Wei-sung zu entledigen hatten. Bei Ignat. Mart.Ep. ad Smyrn. c. 11 erscheint der 9eo8p<5-unter dem Namen {koupssßuTirjc (— fko-rcpEaßsuTiijc, sacer legatus) bei gleichemWirkungskreise. Yon Polycarp. Ep. adPhilipp. c . 13 wird der ihm von IgnatiusW o.) in Vorschlag gebrachte Gesandte(ueo8p6p.oj, s. o.) für Syrien kurzweg alsderjenige bezeichnet, ,Sv t:s[a<]«o rpEtjßeu-a °VTa‘. Die 0. hält Baronius An. LYIII,u-107 (102) gleichbedeutend mit den kirch-lichen Cursor es und glaubt, dass sie inder Zeit der Verfolgung gebraucht wur-den, um den Gläubigen Ort und Zeit dergottesdienstlichen Versammlungen anzu-sagen. S, ü. A r t, Cursores I 341. krüul.
0EOAHI1TOI (f)soc, Xappavi«) = von Gott,einer Gottheit Ergriffene oder Begeisterte.Das Heidenthum hatte bekanntlich seine
arioli (Diminut. von harius, UpEut) und1 * axr ? jeu * ;o mit der angeblichen Machtc er Weissagung. Die Ersteren waren dieschon von Tertull. Apol. c. 23 geschilder-p n ,f 1 a ” atike G welche, an den Altären der
Gottheiten weilend, mit dom Dufte der
pter göttliches Wesen und göttliche Be-geisterung zur Weissagung einathmen undnnt den Geruchsinnen aufnehmen zu kön-
nen vermeinten (qui oris inhalantes nu-men de nidore concipiunt, qui ruetandocurantur, qui anhelando praefantur, Ter-tull.). Unter den Vates begriff man jeneSchwärmer, welche von sich behaupteten,dass sie in Folge einer anhaltenden An-regung von Seito eines Dämons zu weis-sagen vermöchten. Das waren nun dieFanatici der Lateiner und die 0. oderauch UsocpopoupEvot, £v&oimajTa£ der Grie-chen ( Theodoret. H. e. IV 11; Suidas i. v.evfiout). Schon die heidnischen Harioli undVates erschienen dem christlichen Staatewegen der fanatischen Missbrauche ihrerKünste als sehr gefährlich und wurdendarum, abgesehen von ihrer Oppositiongegen die christlichen Staatsprincipien, mitder Todesstrafe bedroht ( Cod. Theod. 1. IX,tit. 16 de malefic. et mathemat. leg. 4).Aber auch unter den Christen fand jenesabergläubische, frevelhafte Wesen hierund da Eingang, wofür die Secte der Mes-salianer als Beispiel dienen mag. Vgl.Theodoret. 1. c. und Harmenopul. De sect.n. 18 de Messalian., woselbst berichtetist, dass die genannten Sectirer den Na-men ,Enthusiasten', d. i. Begeisterte, er-hielten, weil sie von einem Dämon ange-trieben würden und von diesem behaup-teten, dass er der hl. Geist sei. Gegendie christlichen 0- verfuhr der Staat mitgleicher Strenge wie gegen die heidni-schen; die Kirche aber wandte auf sie dieStrafmittel mehrjähriger schwerer Busseoder nach Umständen der Excommuni-cation an. Bingliam 1. c. Vgl. C’onc. An-cyr. 314, c. 24. krüll.
0EOHPE2BYTAI, s. 0äoopop.ot.
SEO'bANIA, Epiphanie, s. Feste I 492 f.
SEO'hOPOI (Gott in sich Tragende) warein Beiname, den sich die Gläubigen deschristlichen Alterthums gerne beilegten,wie aus den Schriften eines Ignatius vonAntiochien, Gregor von Na-zianz, Cyrill undClemens von Alexandrien u. A. (bei PearsonVindic. Ignat.) ersichtlich ist. Ganz be-sonders bekannt und berühmt wurde derName tteo<popo? durch die Geschichte deshl. Märtyrers Ignatius, Bischofs von An-tiochien. Dieser selbst nennt sich in denExordien seiner sieben Briefe stets mitVorliebe ,’IyvaTioc, 6 yai Deocpopoc 1 undi giebt in dem vor Kaiser Traian bestan-1 denen Verhöre an, in welchem Sinne er, und mit ihm die Christen überhaupt deni Namen öeospopos verstanden wissen wollten.Auf die Frage Traians, wer ein »ko'-popo;sei, antwortete Ignatius: 6 Xpu-rciv e-/< uvarspvois (is, qui habet Christum in pec-tore) und beruft sich hierfür im Laufe: der gerichtlichen Verhandlungen auf die