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Versammlungsorte.
xupiaxfj jiovov, Conc. Laoä. c. 49), in derFolgezeit (wol nicht vor dem 5. Jahrh.)trat an den anderen Tagen die Missapraesanctificatorum (fj tüiv -poriYtaa|j.EV(uvispa XsiTouppa) ein (Conc. Tmll. c. 52).
Die Tage zwischen Ostern und Pfing-sten wurden schon zur Zeit Tertullians(De idololatria c. 14) sämmtlich in Bezugauf den Gottesdienst als Festtage began-gen und es fand an diesen dieselbe Feierstatt wie an Sonntagen ( Tertull . De co-ron. mil. c. 3), woran noch gegenwärtigdas kirchliche Officium jener Tage erin-nert. WANDINGEU.
VERSAMMLUNGSORTE. Die Christenhielten von Anfang an ihre gottesdienst-lichen Versammlungen in bestimmten, vonjedem Profangebrauch separirten und fürdiese Zwecke eingerichteten Räumlichkei-ten. Eigene Cultgebäude waren das na-türlich in der ersten Zeit nicht, sondernSäle in den Häusern der Gläubigen, mög-lichst den profanen Augen entrückt unddaher häufig im obern Stockwerk (u-eptjiov)gelegen. Die Apostel mit der ersten Ge-meinde in Jerusalem besuchten noch denTempel, so lange er stand (Act. 3, 1),hatten aber auch schon ihren eigenenVersammlungsort (Act. 2, 46; xar’ oixovwird von Vielen nicht im Sinne von ,circadomosdomatim 1 gefasst, sondern mit ,indomo“, d. i. im Versammlungshaus der Ge-meinde erklärt; zu vergleichen ist I Kor.11, 22 : jxvj yap oixiac oux sysTE e?c to safitEivxal tuvsiv; Tj rpc ixxXrjaiac toü 0soü [kirchl.Versammlungsort] xaTacppovsirs. Erklärtman aber auch, wie die Vulgata, xar otxovmit ,circa domos“, so schliesst das nichtaus, dass sie auch einen allgemeinen Ver-einigungspunkt hatten), nämlich das inden Evangelien und der Apostelgeschichteöfter genannte Coenaculum auf dem Sion-berge, wo der Herr das Abendmahl ein-setzte, den Jüngern nach der Auferstehungerschien, wo der hl. Geist herabkam, diesieben Diakonen gewählt und geweiht wur-den, das Apostelconcil stattfand, nach-mals die obere Apostelkirche (fj cbnu-spaT(ov tnrosTOAaiv IxxXrjjla, Cyrill. Hieros. Ca-tecli. XVI 4). Da Clemens von Rom (AdCor. c. 40) sagt, der Herr habe selbst be-stimmt, wo und durch wen (ttoü te xal 8taTtviov) er die gottesdienstliche Feier voll-zogen wissen wolle, so kann in ersterReihe wol nur an diese Stätte gedachtwerden. Kirchen in Häusern erwähnt derhl. Paulus zu Rom (Röm. 16, 5), zu Lao-dicea (Kol. 4, 15), Ephesus (I Kor. 16, 19),Colossae (Philem. c. 2), in Troas hält erGottesdienst an einem Sonntag in einemu-spoTov (Act 20, 7). Ein solches für denchristlichen Cult schön geschmücktes Ober-
j gemach, in das er sich wahrscheinlichselbst eingeschlichen, beschreibt der Ver-fasser des dem Lucian zugeschriebenenDialogs Philopatris (£c ypuao!p<$pov otxovav/jXi)o[j.sv, olov ff 0p.T]poc tciv MevsXaou cpr]ci,c. 23).
In den Zeiten der Verfolgung, wo derBesuch der regelmässigen V. gefährlichwar, benutzte mau Privatwohnungen und,wenn diese nicht mehr Sicherheit boten,die Coemeterien, welche gesetzlich denChristen offen standen, in Africa bis 203,in Rom bis 257 ( Kram R. S. 59). Dochwaren auch in Rom bei der Verfolgungdes Septimius Severus die Coemeteriennur als Begräbniss-, nicht als Versamm-lungsorte geöffnet und stammen aus die-ser Zeit verschiedene Bauten zum Schutzder geheimen und nächtlichen Versamm-lungen (de Rossi R. S. II 258). Im 1. und2. Jahrh. wurden die Coemeterien hierzunur ausnahmsweise benutzt,' sehr häufigim dritten, und dasselbe geschah in derFolge auch nach Aufhören der Verfol-gung aus Verehrung für die hl. Stätten(de Rossi R. S. III 488). Als die Wuthalle Gesetzesschranken niedergerissen, ver-sammelte man sieh in Scheunen oder Höh-len, sogar in Schiffen, Ställen, Badstuben.
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t rj« xafl’ exxttüv OXi'jjsoK tüiios "av'pY'jpr/ovysyovE yujpiov, dYpöc, lprj[jia, vaüc, ~av-ooystov, 6Ea|AU)T7;ptov, sagt Bischof Dionysiusvon Alexandrien bei Eusebius (II. e. VII22). Dass unter solchen Umständen derVersammlungsort oft wechseln und dassderselbe manchen Gläubigen eine Zeit langunbekannt bleiben musste, ist natürlich.Dennoch unterliess man die Versammlun-gen nur im alleräussersten Fall. Ei prjouvaTov Iv b/yXrpi a Sia toik d-iarouc rpoisvai,xaT oTxov auva£sij, tu £~taxous, wa p.rj Eiasp-yrjTai EuuEprp sic IxxXrjatav dasßuiv ... si |j.VjTEiv oi’xü) a\i a \i-i~.z sv b/./Xrpiu auvaflpoia'lijva!ouvaTüv, fxaaTOC -ap’ Eaunö ipaXXsT«), dva'/i-viuaxETu), irpoasu'/Eaibo, r, xal ap.a ooo r t Tpslc(Const. apost. VIII 33).
Ueber die besonderen, nach Zeit, Ortund sonstigen Verhältnissen verschiedenenBenennungen der regelmässigen V., wieißasilica, Casa, Coemeterium, Concilium,Conventiculum, Dominicum, Domus co-lumbae, Domus synaxeos, Ecclesia, Euxty;-piov, Kupia/ov, Martyrium, Memoria, Mensamartyris, Monasterium, Naoi fkoö, Orato-rium, Ssp-vEtov, Xrjxüj, i'jvo6oi, Tabernacu-lum, Te'psvoc, Titulus, Tpfcaiov s. d. betr.Artt. Nur ein NVort über Templum, Naoc.Diese Bezeichnung für den Ort christlicherVersammlung wird von den Vätern derdrei ersten Jahrhunderte fast gar nicht(Ignat. Ep. ad Magnes. c. 7: sic vaiv auv-TpsysTs ösoü) gebraucht, wol aber von den