Band 
Erster Band: Unter-Italien.
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Transportmittel.

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oder il secondo posto berechtigen zum Vornsitzen), oder mache den Platz ausdrück-lich zuvor mit dem Kutscher aus. Einspänner für 4 — 5 Miglien sind fast überallzu ca. 3 Er. zu erhalten. Retourkutschen trifft man selten.

Kontrakt für einen besondern Wagen.

II Signore X. e sua famiglza (oder s uoi amicimit Angabe der Zahl) saranno condotti dalsottoscritto Vetturino in una buona carozza con(Anzahl 2 oder 0) buoni cavalli da (Ort derAbfahrt) a (Ort der Bestimmung) in (Anzahlder Tage) giorni, vale a dire: il primo giornocioe il (Angabe des Datums) da . . a . . .(etwaige Seitentouren nicht zu vergessen!);il secondo da ... a ... Si partirä ogni giornoa (Angabe der Stunde) e si arriverä ognigiorno non piü tardi delV Ave Maria. Saräproibito al vetturino, di dare a cki che sia un■posto fuori o nell interno della vitlwa, la quälesarä ajfato alla disposizione dei detli viaggiatori.Non sarä permesso ne il cambio della carozza,ne del vetturino. Si farä la collazione e ilpranzo ogni giorno al conto del Vetturino e saranno

serviti in un buono e polito albergo, lamattina3 piatti, la sera 5 piafti, il vino compreso.Anche l’allogio sarä a spese del vetturino, chesarä tennto di procurare letti buoni e politi,in (Anzahl) stanze separate. Arrivato al luogodestinato il Signore X. pagherä al sottoscrittoVetturino, quando colui avrä riempito lesopradette condizioni, la somma di (Angabein Pranken), e saranno comprese in questasomma tutte le spese senza eccezione. Folgendie Unterschriften, für deren Authenticitätauch das blosse Kreuz des Vetturins ausreicht,falls er nicht schreiben kann. Trinkgelderwartet der Vetturino etwa 3 Fr. pro Tag.Auch dieses kann man vorher bedingen odersich nach Rücksprache mit dem Vetturinoals Belohnung für etwa gute Bedienung Vor-behalten.

Ausflüge. Fusswanderungen sind ziemlich unpopulär in Italien und wurdenmu* durch die Fremden eingeführt. Zu anstrengenden Märschen eignet sich dasKlima nicht, und in vielen Gegenden verwehrt Staub, Hitze und Mangel allesKomforts den Genuss; an manchen Orten auch das Räuberwesen. HerrlichePunkte in grösster Auswahl liegen glücklicherweise unweit der grossen Centren,die man zu längerem Aufenthalt wählt. Und sie gewähren eine so überwältigendeFülle malerischer Stellen, so prachtvolles Farbenspiel und Linienschönheit, soreizende Wald-, Fels-, Burg-, See- und Gebirgspartien, dass niemand sie unbe-sucht lassen sollte. Einen grossem Ausflug beginne man nie an einem Scirocco-Tag. — Das Beiten (zu Pferde oder zu Esel) bietet oft die grössten Vortheile,besonders bei längeren Bergpartien, wo der Begleiter als Treiber, Führer undBedienter fungirt. Man kann sich meist auf Führer und Thier verlassen, wenn siean einem von Fremden besuchten Ort gedungen werden. Doch akkordire man»tutto compreso« und füge dann zuletzt noch ein beliebiges Trinkgeld bei.Damen sollten selbst kleinere Touren sich auf diese Weise genussreicher machen.Willkürliche Abkürzungen des Wegs verbitte man sich. Nachträgliche Ueber-forderungen und Drohungen weise man mit Bestimmtheit und Ruhe zurück.

Dampfschiffe. Der Seeweg wird von vielen Reisenden der Eisenbahn vor-gezogen und gewährt durch oft wahrhaft magische Beleuchtungen an den Küstensowie auf dem offenen Meer Schönheiten ganz eigenthümlicher Art. Die Ausfahrtaus dem Hafen gehört oft zu den herrlichsten pittoresken Genüssen. ManchenReisenden ist diese Reiseart um so mehr zu empfehlen, als ihre Kräfte durch dieEisenbahntouren schneller verbraucht werden. Gegen die Tücken der Seekraiilc-heit hilft in der Regel am besten eine gute, sorgfältig geschonte Verdauung und beider ersten Anwandlung horizontale Lage. Dass man bei kürzerer Seefahrt aufdem Verdeck bleibt, versteht sich von selbst, da der in den Kajüten herrschendeGeruch, ganz abgesehen vom Schaukeln des Schiffs, hinreicht, Uebelkeit zu erzeugen.

Als erprobtes Mittel gegen Seekrank-heit empfiehlt man eine Mischung von D /2Gramm Cliloral, 25 Gr. destillirtem Wasser,30 Gr. Klosterbeerensirup und 1 TropfenPfeffermünzessenz (oder auch nur destillir-tem Cliloral oder 2 TheelöfFel Chloralsirupin einem halben Glas Wasser). Diese Mi-schling nimmt man kurz vor Abfahrt desSchiffs ein, nachdem man sich auf dem Ver-deck einen bequemen Platz ausgesucht hat.

Bei kurzer Seereise darf die Dosis nichtwiederholt werden, bei längeren Reisen je-doch nehme man nach einer Zwischenzeitvon 8—10 St. eine zweite Dosis und danacheine Dosis von J /2 Gr. zweimal täglich.

Reisende I. KI. haben auf allen italie-nischen Dampfschiffen 100 Kilogr. Gepäckfrei; Reisende II. Kl. 60 Kilogr. — DieFahrbillete erhält man auf der Dampfschiff-agentur; für Familien von mindestens drei