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ist reichlich für die entsprechenden Aus-gangsthtiren gesorgt; die Sitze warenmit (jetzt fehlendem) parischem Marmorbelegt, das Theater aus Tuff gebaut. —Die *Bühne, 33 m. breit und nur 6,50 m.tief, erhebt sich 1,50 m. über den Bodender Orchestra (d. h. den Zwischenplatzzwischen Bühne und unterstem Sitz-kreis). Die hinter der Bühne sich er-hebende Wand zeigt noch die drei Thii-ren, durch welche der Schauspieler zur
schieben des Vorhangs dienenden Be-hälter deutet noch die Oeffnung im Bodenan, in welchen in Zwischenräumen voneinigen Schritten zur Aufnahme der Vor-hangsträger Löcher eingemauert sind.Noch sieht man vorn als Zwischenwand,zwischen Orchestra und Bühne, die Brü-stung einer halbkreisförmigen und vonsechs viereckigen Nischen. In den zweigrossen rechteckigen Nischen zwischenden drei Thüren der Bühne standen dieStatuen »Nero’s undAgrippina's. — InsPostscenium hinterder Bühne zogensich die Schauspie-ler zurück. DasTheater war beimAusbruch der Ka-tastrophe noch inRestauration be-griffen. — Hinterdem Theater, 1. vomForum trianguläre,steht ein vierecki-ges Wasserreservoir(für den Staubregenan heissen Tagen).
Hinter der Bühnegelangt man 1. indas
^Kleine Thea-ter (Pl. 9, Nr. 71),auch das Odeon ge-nannt , nach derStelle Vitruvs: »dasOdeon liegt den ausdem Theater Her-
Bühne vortrat; einst war diese zwei-| ausgehenden zur Linken«, für ca. 1500geschossige Wand mit architektonischen Personen, diente wohl für die Lustspiele
Bühne
Orchestra
Dekorationen reich geschmückt. Mansieht auch noch die kleine fünfstufigeTreppe, welche die Verbindung zwischenBühne und Orchestra, zwischen Schau-spieler und Chor vermittelte. — Das Pro-scenium, die eigentliche Bühne, warwohl eine in die Orchestra hinausgebautehölzerne Estrade. Sehr wahrscheinlichwar die Bühne oben durch einen hölzer-nen Fehlboden zugedeckt (wo die Blitze,Donner und Flugmaschinen aufgestelltwaren); den für das Hinauf- und Hinab-
des Plautus und Terenz, die Atellanenmit dem antiken Hanswurst (Maccus),Pantomimen und Schnurren. Einst ruhteein Dach von Holzkonstruktion mittelsSäulen, zwischen denen das Licht einfiel,auf der viereckigen Tuffmauer. Laut In-schrift an derWand, welche es vom grossenTheater scheidet, haben die DuumviriC. Quinctius Valgus und M. Poreius das»Theatrum tectum« zufolge Dekurionen-beschluss erbauen lassen. — Auch hierliegen nur die obersten Sitze in derselben