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fuhrt, in da $, Postscenium, und sieht inder Aschenschielit den Hohleindruckeines menschlichen Gesichts (wohl voneiner Theatermaske).
Weiterhin einige Säulen, eine Partiealten rotli bemalten Stucks, ein schönerRest der alten Ziegelmauer, einige (aus-gefüllte) Bögen, dann der Recess, wo(angeblich) die Statuen der FamilieBaibus (jetzt im 2. Korridor des Mu-seums in Neapel ) gefunden wurden. DieFamilie hatte wohl zum Wiederaufbaudes Theaters nach dem Erdbeben vomJahr 63 das meiste beigetragen. —Die Schutzhalle hinter der Seena scheintmit der Portieus des Forums in Ver-bindung gestanden zu haben. Die rundeAussenseifce des Theaters war gegen dasForum gekehrt, wie ein schon 1739 indie Aschenschicht eingehauener Gangdarlegt. Im Erdgeschoss hatte sie 15Arkaden mit roth und gelben Pilastern,ebenso im zweiten Geschoss, das eineAttika schloss.
Zum Untergeschoss zurückgekehrt,tritt man auf die Strasse hinaus, geht r.den Vico di Mare hinab, 200 Schritte biszu einem Eisengitter, durch welchesman zu den Ausgrabungen der antikenStadt hinabsteigt. — Man überschauthier eine südöstl. gegen das Meer laufendeStrasse mit Seitengebäuden und einigenNebenquartieren. Sie wurde unter einer11 m. dicken Schicht freigelegt. — Ander linken Seite sind die Ausgrabungenvon 1868—76; an der rechten Seite sinddiejenigen von 1828—37.
Die Häuser gleichen denen zu Pom-peji , doch sind die Mauern, des weiche-ren vulkanischen Steins wegen, dicker.
Zuerst kommt man 1. zu den neuenAusgrabungen, tritt durch das ersteProthyron 1. in ein schönes (1876 aus-gegrabenes) P e r i s ty 1 mit eigenthiimlichgeformtem Kreuzbrunnen, 7 Säulen und2 Ilalbsäulen, letztere noch mit Gebälk.An der Eingangswand ein Zimmer mitmosaicirtem (Marmorstücken) Boden undhübscher Architekturmalerei; danebenein Haus mit marmorbelegtem Podium,13sprossiger Treppe, Herd und Latrine;aussen neben der Treppe 1. noch ein
antikes Gitter. Dann r. durch den Kor-ridor an der linken Langseite in ein Peri-styl mit 20 Säulenstümpfen von Backstein.Dahinter ein tiefer Lava - Einschnitt fwelcher sehr instruktiv die verschiedeneSchichtung darlegt. L. vom Peristyl einBaderaum. Eine kleine lavagepflasterteQuerstrasse führt zu den jetzigen Erd-arbeiten; vorn r. eine Boutique mit Po-dium und Puteal. Am Ende des Korri-dors r. eine originelle Darstellung, wieVenus sich vor Mars auskleidet.
R. von diesem Schlussraum tritt mandurch einige Oeffnungen in einen Raum,dessen Rückwand ein Mosaik mitFestonsund Vögeln ziert; gegenüber in einenRaum mit Mosaikboden und Architektur-malerei. Daneben kehrt man durch einProthyron zu der Strasse zurück, welchezu den alten Ausgrabungen (r.)führt.
Die Strasse selbst, 5,3 m. breit, istmit Lavapolygonen gepflastert und mitTrottoirs versehen, hat aber als Neben-strasse keine Laden, und die Wohnungenkehren ihr meist das Posticum zu. BeimHinabgehen sieht man zuerst 1. auf demTrottoir ein Puteal dann r. ein nur theil-weise ausgegrabenes Haus, dessen Ein-gang (das Posticum) eine zweisäuligeVorhalle bildete; r. vom Eingang siebtman die Portierloge, 1. ein Zimmer mitAmphoren, Mörsern, einer halben Mühleund einem kleinen Marmortisch. Dastheilweise freigelegfce Peristyl ist 18 m.breit, die Säulen sind kannelirt undstukkirt; ostwärts war die Portieusdurch einen offenen Oec-us mit drei Pfei-lern am Eingang ersetzt, die Malereiender Wände waren nur dekorativ. lieberdem Oecus sieht man noch im Gesteindie Balkenreste des obern Stockwerks.Das Wasserbecken im Peristyl wargleichzeitig kaltes Bad; Stufen führtenzu demselben hinab.
Gegenüber 1. ist das Haus des Ske-lettes (in dessen oberem Stock manmenschliche Reste nebst Gold- undSilbermünzen fand); im Atrium sind 1.zwei kleine Zimmer, das erste mit Mosaikgepflastert, das zweite ein Bad; dasTabli-num ist nicht völlig freigelegt} r. führt