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ein Korridor in mehrere Zimmer; imletzten Kaum die Küche.
Auf das erste Haus r. folgt das wich-tigste dieser Ausgrabungen:
*Das Haus <les Argus (von einemjetzt ausgelöschten Gemälde im Tricli-nium, Argos und Io, benannt) von'grosserEleganz, aber nur zum Th eil freigelegt.Man tritt von hinten ein; aussen zurSeite der Thür zwei lange Sitze undzwei stukkirte Pilaster als Dachstützen.Man kommt sodann in ein Gemach mithübschen, rothbemalten Wänden, archi-tektonischen Zeichnungen und Marine-veduten. Der Boden ist weiss mosaic.irt;ein grosses Fenster öffnet sich 1. auf denGarten. — Das Peristyl schmückt einesehr schöne Kolonnade, von deren Säulennoch einige weiss stukkirte, geschmack-voll gearbeitete Kapitale vorhanden sind.— Am Umgang des Porticus liegen mehrereZimmer; die Exedra im ersten Säulen-gang 1. vom Eingang hat rothbemalteWände und einen Mosaikboden; sie hattekeine Thüren, konnte aber mit Vorhängengeschlossen werden. Am Säulengang r.liegt ein grosser Saal, der einst auchreich bemalt war. — Dann tritt man inden Speisesaal, mit grossem Fenster aufden Garten; die rotlien Wände mit archi-tektonischen Zeichnungen. — Auf derandern Seite des Gartens tritt man inein zweites Peristyl mit Garten; es istdies der am besten erhaltene Theil derAusgrabung. Die Wände sind schwarzbemalt, mit hübschen architektonischenZeichnungen; besonders schön der Pi-laster gegenüber der Thür, roth, kanne-lirt, mit köstlichem Fries. Der Gegen-satz der Säulen von weissem Stuck undschwarzem Grund muss einst von schla-gender Wirkung gewesen sein, ZurRechten der Thür ein mosaicirter Fuss-boden. Das Zimmer 1. von der Thür isteins der besterhaltenen; über rothem,mit Blätterstreifen bemaltem Sockel hates weiss bemalte Wände; die Wand r.ist mit einer graziösen stukkirten Cor-niche geschmückt, oben ein schönerSchwan. — Der folgende Raum dienteals Sommertriclinium, mit Fensteröffnung
nach N.; der Sockel ist schwarz mitrotlier Fascie und darüber blaue Felderauf weissem Grund; der Fussboden weissmosaicirt. Die Fortsetzung des Hauseskonnte nicht weiter ausgegraben werden,weil die moderne Strasse darüber läuft.
L. gelangt man nebenan in einezweite Wohnung, die sogen. CflSil diAristide (von der Statue [Aeschines]benannt, die man von hier aus fand).Auch die 1756 Papyri (Museum S. 273 )wurden hier gefunden. Man sieht vorder Eingangsthür die Säulen, welche dasDach stützten, und r. die Bank. Das-selbe Dach verlängert sich nach 1. undbildet so eine gedeckte Passage zu denMagazinen hinab, die in drei Geschossengegen das Meer hin lagen und einst dieKüste berührten. Im Atrium das Im-pluvium und eine Cisternenmündung inweissem Marmor. L. eine kleine Treppe,auf der man aus dem Innern des Hausesin jene Magazine gelangen konnte. Jen-seit eines zweiten Atriums ist 1. einEmpfangssaal, daran ein grosser Saal mitweissem Mosaik und hübschen Malereienan zwei Wänden (r. eine Festung, vornein Satyr und eine Nymphe; an derzweiten Wand: Strafe der Dirke (Mythedes Farnesischen Stiers), halb erloschen.Dazwischen hübsche architektonischeProspekte. — Dahinter noch einigeSäle. — Nun zur Terrasse 1. und aufeiner Treppe zum Larar hinab. R. vondieser Kapelle ein Gemach, das nocheinen Theil der antiken farbigen Stuck-decke trägt.
Zurück zur Strasse, die 1. von einerkleinen Weinpflanzung begleitet ist,kommt man 1. zur sogen. Basilika, so be-nannt, weil in den früheren kanalartigenAusgrabungen hier die Reste einer Ba-silika verfolgt werden konnten; davordas dreigeschossige Gefängnis (an derandern Seite der Strasse), das unter-irdisch mit der Basilika im Zusammen-hang steht und noch drei Bronzegitterzeigt.
Von der Basilika aus gelangt mansüdöstl. zum Schluss der Ausgrabung,sieht von oben herab auf die Seeseiteder Magazine mit ihren rundbogigen