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2. Palermo (Museo Nationale: Erdgeschoss).
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donna von Luca della Robbia, und Madonna, jvon 8. Hieronymus vorolirt, 15. Jalirh. j
Jenseit der linken Schmalseite des |Platzes, der Via Bandiera westwärts ent- :laug, trifft man 1. (Nr. 18) den Pal. \Pietratagliata } einst Termini, aus demln. Jahrli., mit grossem Spitzbogenpor-tal, imlhmptgeschoss noch die vier altenBeigen über den Fenstern, über dem vier-ten 1. der alte Zinnenthurm mit dem klei-nen Doppelfenster. — Der Via Bandieraentlang- folgt 1. (bei Nr. 30, diesscit YiaGiuseppe Patania)
*S. Pietro Martire (E 4), von 1G5G.
Mit zwei vorzüglichen Gemälden von :Yinr.enzo Ainemolo, 2. Capp. r.: Grablegung(theilweise restaurirt); •- 2 . Capp. 1.: PetrusMartyr erhält die Marterkrone , 1. S. Stephan,S. Athanasius, r. S. Caterina, S. Agata;Mitte: die Madonna (eins der besten Bilderdes Ainemolo, vielleicht mit AntheilRaffaels).
Dann r. der Yia Giuseppe Pataniaentlang und über die folgende Querstrassehin zur Kirche *(lelP Olrvellil (E 5).ein Bau von 1598 und 1790, in reineremGeschmack dekorirt.
1. Capp. h: Xovelli (restaurirt); Gabriel,Denkmal der fürstlichen Familie Castellidi Torremuzza, von Leonardo Pennino. —4. Capp. 1.: die l’eiclie Marmordekorationans dem 17. Jalirh., ebenso das schöne Kru-citix. — 4. Capp. ].: Salvatore Loforle, B.Valfre heilt einen Krüppel. — 5. Capp. 1.:Seb. Conca, Filippo Neri. — Im linken Quer-schiff: *Füippo Paladino, Martyrium des 8.Ignatius. — Der Hochaltar reich au Achatund Marmor. Das Bild der Trinität mitsieben Engeln, von Sebast. Concha. — Im :rechten Querschiff: Paladino, VerehrungMariä. — Die prächtige Orgel von 1859 ausBergamo (8arassi). — 5. Capp. r.: lo Forte,Schiffsrettung durch S. Niccolö di Bari. —4. Capp. r: liandazz.o (von Palermo), S. llo-salia. — 3. Capp. r.: Moderne, nach demCinquecentostil errichtete Kapelle, mit denStatuen des Jesaias, von Delhi (vonPalermo),und Moses, von d’Amore (von Palermo). DieMalereien der Decke und Wände von Gin-seppe di Giovanni (diese schöne Kapelle •wurde am 7. Dec. 1874 eingeweiht). — 2.Capp. r.: *Lorenzo di Credi (gewöhnlich dem .Rafael beigelegt), Christuskind, Johannesund ein Engel. Die Kapelle gehört der Fa-milie Zati von Florenz. — 1. Capp. r.: S.Isidor, flämische Schule.
Neben der Kirche r. steht das Ora-torio delV Olivella, ein sehr hübscherBau von Venanzio Mnrvurßia (1770), inbramanteskem Stil, für die Aufführung ,von Oratorien und von vortrefflicher j
Akustik. — In dem Oratorio 8. Caterinanebenan ist das Altarbild von Zoppo diGand und die Stuckdekoration von 8er-potta. — L. von der Olivella (der ehe-maligen Casa dei padri dell’ Oratorio)liegt das (E 5)
** MUSEO NA/ION ALE.
Eintritt 1 Fr., Sonntags frei. — In die-sem höchst werthvollen Museum sind be-sonders hervorzuheben: Die Metopen vonSelinunt (für die Kenntnis der Entwicke-lung der griechischen Skulptur grundlegend),der antike Widder und Herakles mit demHirsch; die arabischen Inschriften; dieSammlung der Bilder Novelli’s und Aine-molo’s und der älteren sicilisehen Schulen;ein köstliches Triptychon der van Eyck-scheu Schule und die sicilische Vaseusamm-lung. — Italienischer Katalog der Antiqui-täten: 1. Theil, von Sulinas, Professor derArchäologie, Palermo 1875. Fr.
A. Erdgeschoss.
Durch das Drehkreuz tritt man in den
1. llof. Im Innern des Hofs: Triton,Skulptur des 16. Jalirh., Brunnenschmuckdes Palazzo reale. — Vorn r.: Kalkkugeln,in den Strassen beim Fort Castellamare ge-funden. — Hinter dem Triton 1. die Säulean der Piazza Croce de’ Vespri, 1737 ander BegräbnisvStätte der in der SicilisclienVesper (1282) ermordeten Franzosen gesetzt.— 11. vom Triton: Brunnen aus dem 16.Jalirh.; die Basis älter.
An der Wand des rechte n K o r r i d o r s(von N. nach S.), obeu: Arabische Inschrif-ten von der Krönung der Cuba. Nach derSpitzbogenthür: 17 A. Griechische Inschrift,auf die Stiftung von S. Pietro Bagnara(1081) bezüglich. — Zur Seite des Spitz-bogens: 20, 21. Säulen mit kufiseber In-schrift von S. Giacomo la Mazara. Der ver-gitterte Spitzbogen (des rechten Korridors)stammt aus der Caserma SS. Trinitä, einstPalast des Matteo Sclafani, 1330 (S. 19(5). —Durch diesen Spitzbogen tritt man in diesogen.
Sala del S. Giorgio; dem Eintrittgegenüber: Altar-Aedicula, aus der Sakristeivon S. Francesco, von Antonelli Gagini vonPalermo; in der Mitte S. Georg zu Pferd,zwischen arabeskirten Säulen und reliefir-ten *Medaillons von Heiligen; im Auftragder palennitanisclien Genuesen 1526 ausge-führt. •— R. und 1. zwei gewaltige Kutschendes Municipio, 18. Jahrli. An der Kutscher.: Malereien von Giuseppe Velazques vonPalermo. An der Wand 1.: S. Gaetano, vonGiac. Pennino. — Nach dem Spitzbogen, nebeneiner Säule (Nr. 21) mit kufisclier Inschrift:*Nr. 22, viersprachige Grabinschrift (latei-nisch, griechisch, arabisch und hebräisch)auf Anna, Mutter von Grisand, Kleriker vonKönig Hoger von Sicilien; aus S. Michele;Nr. 24 ebendaher. — R. etwas höher: Nr. 26,