die außerordentliche Gedrängtheit der Darstellung, dasPrägnante des Ausdrucks, den strengen Rhythmus undNumerus der Periode. Was insbesondere die ersterebetrifft, so hat sich der Verfasser in seiner gewissenhaftenMäßigung und Zurückhaltung, nach seiner eigenenAeußerung, jedes bloß verschönernde Wort, jedes nichtstreng nothwendige Epithet versagt, um Raum für dieThatsachen zu gewinnen und dem Leser nichts Unnützesdarzubieten. Wir haben diesen Vorzug, so weit es un-beschadet der Deutlichkeit geschehen konnte, uns anzueig-nen gesucht, ja wir besorgen, in dem Bestreben, dieEigenthümlichkeit des Verfassers nicht zu verwischen, nurzu oft eine der deutschen Sprache ungewohnte Wendungeinem fließender« Styl vorgezogen zu haben, und bittendaher für dieses Verfahren um die Nachsicht, deren das-selbe bedarf.
Es bleibt uns nur noch übrig, den beiden verehrtenMännern, die durch Mittheilung so mancher Quellen dieArbeit des Uebersetzers unterstützt haben, öffentlich unsernDank auszusprechen. Vor allem gebührt dieser demHerrn Staatsarchivar G erold Meyer von Knonau,der nicht müde ward, dieselbe Gefälligkeit, die er dem Ver-fasser in so hohem Grade erwies, nun auch dem Ueber-setzer zu erzeigen. Ebenso hat uns Herr Usteri-Ufteri,der würdige Besitzer der reichhaltigen Bibliothek deS ver-storbenen Herrn Bürgermeisters Usteri , durch die großeGefälligkeit, mit der er uns eine Anzahl zum Theil seltengewordener gedruckter Quellen zu Gebote stellte, aufsbeste verpflichtet.
Bei Ausarbeitung des zweiten Bandes, wovon dasOriginal vor Kurzem erschienen ist, gedenken wir imGanzen die nämlichen Grundsätze zu beobachten und hoffen,so Gott Gesundheit und Leben schenkt, denselben binnen