Band 
Erster Theil.
Seite
IV
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schnitten: Der geheime Rath in Jnnerrhoden (S.84—88);Davel (S. 146 — 193); Unruhen in Appenzell-Außer-rhoden (s. oben); Henzische Verschwörung in Bern (S. 479 — 539); Empörung der Livener gegen Uri(S. 539 —556); und besonders im ganzen sechsten Ka-pitel. — Die zahlreichen gedruckten Quellen sind überallsorgfältig zu Rathe gezogen worden. — Wenn dann aberungeachtet dieses vergleichenden Verfahrens die Uebersetzungfast ohne Ausnahme sich enge an das Original anschließt,so möge dies als ein Beweis für die Gewissenhaftigkeitdes französischen Verfassers angesehen werden, von derwir uns mit steigender Bewunderung überzeugten. Wennder Uebersetzer an jeder Zeile sah, wie der Verfasser jedesWort, jede Nuance der Urkunden achtete, so hielt er esfür Pflicht, sich alles sogenannte „freie Uebersetzen" zuversagen und sich streng an den Wortlaut des Origi-nals zu halten, zumal da, wo das Nachschlagen der Quellenicht möglich war.

Wenn somit der Uebersetzer allervorderst nach Treuestrebte, so mußte er sich auch bemühen, den Styl unddie Eigenthümlichkeit des Verfassers, so weit es die deutscheSprache erlaubt, wiederzugeben. Gerne erinnert er aberan das, was dieser vor seiner eigenen Uebersetzung Mül-lers sagt: „der Genius der deutschen Sprache und der-jenige der französischen sind nicht nur verschieden, sondernentgegengesetzt"; und diese in der Natur der beiden Spra-chen selbst liegende Schwierigkeit hat Monnard durch be-sondere Eigenthümlichkeiten der Darstellung für uns nichtminder erhöht, als Müller durch ähnliche für den fran-zösischen Uebersetzer. Wir wollen sie nicht alle aufzählen,sondern nur diejenigen nennen, die dem deutschen Ueber-setzer am meisten Mühe machen und die der französische Verfasser gerade mit besonderer Kunst zu handhaben weiß: