Band 
Erster Theil.
Seite
XIV
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XIV

der Regierungen und den dem Volke gelassenen Antheil. Erhat Einzelheiten aus volksthümlichen Scenen, von Sit-ten, Gesetzen, aus der Verwaltung, von Gebrauchen, ausdem Volksglauben zusammengestellt; Aeußerungen, dieder vertrauten Mittheilung oder der Satyre entschlüpftsind, mit einem Worte, Züge, welche die Verschiedenheitdes achtzehnten Jahrhunderts von jedem andern bezeich-nen, oder den Charakter eines Volkes oder eines Zeital-ters schärfer ausdrücken. Es ist sein Wunsch, daß mandie Besonderheiten der Erzählung nach ihrer Bedeutungim Volksleben würdige und nicht nach dem Maßstab deshiefür gemeiniglich angewiesenen Raumes; vielleicht siehtman dannzumal, daß die Zuthaten nicht aufs Gerathe-wohl einer ermüdeten Feder oder dem Staube eines Pro-tokolles entfallen, sondern daß sie im Gegentheil, viel-leicht unrichtig, aber mit Absicht ausgewählt und einge-reiht worden sind.

Das Werk, das unsere Bände beschließen sollen, legtschwer vereinbare Anforderungen auf. An Leser andererNationen und an schweizerische Leser, an Geschäftsmänner,die sich unterrichten wollen, und an Studirende gerichtet,welche in wissenschaftlichem Geiste an die Geschichte gehen— wie könnte es die Einen und die Andern befriedigen?Zene werden es weitschweifig, diese lückenhaft finden.Wofür sich entscheiden? Nach Forschungen, welche einAnderer wohl nicht so bald wieder in gleichem Umfanganstellen wird, hat sich der Verfasser, der vor allem derWahrheit, dann seinem Vaterlande verpflichtet ist, nichterlaubt, weder den Denkern, noch seinen Landsleuten all-zuviele Thatsachen und Entdeckungen" vorzuenthalten. DieAnnehmlichkeit einer müßigen Lektüre ist in seinen Augennicht das erste Verdienst einer gründlichen und vaterlän-dischen Geschichte; seine Pflicht gegen Wissenschaft und