Band 
Erster Theil.
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dermatts durch einen andern Pfarrer.^) Es ward festge-setzt, daß Luzern bei seinen Gebräuchen, Gewohnheitenund Freiheiten verbleiben solle, doch ohne Nachtheil fürdie heilige kirchliche Immunität.^) Von Seite Romswar diese Art, die Schwierigkeiten zu umgehen, eineProbe seiner Schlauheit, aber nicht eines Sieges. Derverbannte Priester erhielt von seinen geistlichen Gönnerneine Chorherrenstelle zu Konstanz und die Bestallungals protouvtarius apostolicus. Zu Einem Punkte fandsich Luzern noch nicht befriedigt: Andermatt hatte sich nievor Rath gestellt; statt seiner ließ dieser den bischöflichenCommiffar Risler vorladen und verwies ihm sein Beneh-men in diesem Handel §').

Zm folgenden Zahre fachte der Nuntius von neuem

43) Der Papst ermangelte nicht, in einem an die Schultheißen undRäthe von Luzern gerichteten Breve vom 25. Januar 1727 jenebeiden Conzesfionen, als ein Zeugniß für den Sieg des päpst-lichen Stuhles, gewaltig herauszustreichen: »lngsnli eum vo-luptate iutellsximus, karoekum Lcclssias HäligsllsrvilleusisLeoalium ^näsrmatt neu vestro jussu, seä iueousiOsralsab iuoautis vestras tlancsllariae miuistris wisse aä euriamjuäicialitsr aroessiluiu. Nauäatuiri praeterea, guo Loiumulli-tati lläligöllsrviNsnsi iuäixeratis, ut uovuiu parocbialis ejusLcelssiae reclorsiu eligereut, vos rsvocssss, aäituros ve-ueradilem krstreur Lpiseopuiu Lonstautieussiu, ut guae sn-leäiolu« I.eoutius perperam gessit, in sets reksrst, et cog-oosost, suogue juro nullam, irrilsuigus Oeclaret noiuius-tiouem ab ea lloiuwuuitats kaetsm krssbz'tsri 6s AuIIer,eunague kac sola vies a uowinalions sxciuäat. llis prokseto,äilecti kilii, sapientias et obssguii luouleutissiiuis argu-menlis taula eousolalions rspleli suwus, tantogus super-sbuuäaviiiius gauäio, ut nibil nobis a6 uberem plenamgueIsetitiaiu äsosss viöealur. « Görres unterstützt diesen Ge-sichtspunkt, S. 4, 19 und 20.

50) Rewoiros ele. 781—782.

51) 29. November 1727.