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das Feuer der Zwietracht an. Mehrere Male drohte dieFlamme auszubrechen. Luzern schien sogar wenig darangelegen, wieder der Sitz der Nuntiatur zu werden.") 1731wurde endlich der Streit unter Papst Clemens XII. , ohneConzession von Seite Luzernü, beigelegt. Aber in diesemZahre hob man freiwillig die Verbannung Andermattsauf, und der neue Legat, Barni, der so liebenswürdigwar als sein Vorgänger herb, bezeugte darüber einesehr angenehme Ueberraschung, »uno trös gAi-sabls sur-priss.«
Passionei hatte bei diesem ganzen Handel, sowie ineinem neuen Kampfe, in den er sich gegen die schweize-rischen Benediktiner -Klöster verwickelte, nur Aerger undVerdruß. Dagegen nährte er auch noch dreißig Zahrehindurch, theils als Nuntius in Wien, ") theils als Car-dinal in Rom , im Grunde des Herzens seine Abneigunggegen die Schweiz .")
Zehn Zahre nach seiner Abreise aus den schweizerischenKantonen (1740) machte ein anderer Stellvertreter desheiligen Stuhles, der Erzbischof von Rhodus, Durini,unter dem elastischen Vorwande geistlicher Immunität denVersuch, der luzernischen Regierung, die als Schirmvogtden Unordnungen in der Oekonomie des Collegiatstiftes
52) Der Nach von Nidwaldeu beschließt den 10. Mai 1728, mit Luzern gemeinsame Sache zu machen, und den 20. desselben Monatsgeben Räth und Landleut den Abgeordneten an die Conferenz derXIII Orte, zur Bewillkommnng des Marquis von Bonnac, als In-struktion, beizutragen, daß die katholischen Orte eine Abordnung anden Papst senden. Das Gesuch Luzerns betreffend, gemeinsameSache mit ihm zu machen, sollen die Abgeordneten der Mehrheitder katholischen Orte folgen. Laudrathprotokoll. (Stanzer Archive.)
53) Er ward im Dezember 1730 an diese Stelle ernannt.
54) Er starb 1761.
Xl Bd.
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