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Teufer Landgemeinde gefaßten Beschlüssen zu entfernen^).Zuerst sogar hatten die Bauern jedem Rathsherrn, deres wagen würde, die Deputation anzunehmen und zuPferde zu steigen, mit Erschießen gedroht^. War vonAmnestie die Rede, so hatten dieselben Abgeordneten keineVollmachten. Einen großen Rath aus beiden Parteienzu befummeln ist eine Unmöglichkeit: die Erinnerung andie Herisauer Auftritte ist zu frisch, als daß die Lindenein zweites Mal ihr Leben auszusetzen Lust hätten. IhreGegner beschließen, keine Abgeordneten mehr nach Frauen-seld zu senden^). Zn ihrem ganzen Benehmen zeigensich die Harten weit weniger folgsam gegen die Stimmeder Eidgenossenschaft, als die Linden").
Während die Tagsatzung am Frieden zu arbeitenglaubte^), bekämpften sich die Parteien in den Gemein-
38) Unterm 22. Dezember, a. St., schrieben die hinter der Sitterdem Vororte, sie könnten die nach Frauenfeld ausgeschriebeneConfercnz nicht für ein Mittel ansehen, den Frieden herzustellen.„In dieser Meinung, sagten sie, werden wir noch mehr befestiget,da diesen Morgen eine große Menge unserer Laudleute sich boruns versammelt und mit vielem Vifer und Hitz uns vorgestellet,daß sie nimmermehr zugeben werden, daß ihre Landsgeschäftceinem andern Richter als dem Mehr einer Landsgemeinde unter-worfen werden: sie seien entschlossen, für diese ihre FreiheitenGut und Blut aufzuopfern. " Zürcher Archiv, Appenz. Geschäft,I. 392—394. Siehe auch den Band Beilagen, das Stück ?io. 3.Instruktion von denen hinter der Sitter für ihren Abgeordnetennach Frauenfeld , im Januar 1733.
39) De Bonnac an den Siegelbewahrer, 10. Januar (neuer Styl.)
40) Walser, III. SO. 5l , 53.
41) Die evangelischen Orte ließen merken, daß sie es so finden, ineinem Schreiben an die Obrigkeit zu Herisau vom 8. Februar, n. St.
42) Ein über die Verrichtungen der Frauenfelder Conferenz und dieentgegengesetzten Gründe der beiden Parteien mit vielem Nutzeneinzusehendes Aktenstück ist der Bericht der bernischen Abgeordne-ten an ihre Obrigkeit, vom 20. Januar 1733. Werner Archiv,