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im Namen aller, sie würden selbe an einem sichernOrte erwarten. Der Venner Lambelet von Biet, derzurückgeblieben war, ließ sich noch ein Glas Wein zuPferde reichen, trank es auf die Gesundheit der altenHerren in Trogen, warf das Glas in die Luft undsprengte im Galopp den übrigen nach^).
Die Auftritte zu Herisau machten eine lebhafte Sen-sation in der ganzen Schweiz. Appenzell zog einige Zeitdie unter die gleichzeitigen Unruhen in mehrern Kanto-nen getheilte Aufmerksamkeit ganz auf sich. Der fran-zösische Botschafter sah „sehr interessanten Folgen entge-gen, sowohl für die Schweiz selbst, als für diejenigen,welche mit ihr zu verhandeln hatten^)." Einer seinerbezahlten Agenten zündete das Feuer der Zwietracht imSchooße des großen Rathes zu Bern durch zwei Vor-trage an und schrieb ihm hierauf: „Sagen Sie mir,was besser ist, Wasser oder Oel hinzuzuschütten"). DeBonnac, welcher bei den evangelischen Orten einigeReue, sich leichtsinnig in den Streit eingelassen zu haben,Unentschiedenheit über die zu ergreifende Partei, allerleiMißtrauen unter einander und den Anlaß wahrzunehmenglaubte, andere Dinge, wie das Restitutionsgeschäft unddas Bündniß, wieder in Anregung zu bringen, schriebdem Minister: „Ich hätte vielleicht für das Oel entschie-den, wenn es mir nicht geschienen hatte, man denkeim Rathe, die Ruhe und die Wiedervereinigung derSchweiz sei den Interessen des Königreiches zuträglich
55) Laurenz Zellweger , und die Zusätze; Relation, worinnen dieVerloffenheiten der HH. Vhrengesandten rc., vom 13. bis zumLl. Februar 1733, erzählet werden. Zürcher Archiv , Appenz.Gesch.Thl. II. Beilagen, bio. 39.
58) An den Siegelbewahrer, 28. Februar 1733.
57) Brief von Bern , geschrieben den 28. Februar, und dem Schrei-ben für den H. Siegelbewahrer, vom 2. März, beigelegt.