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begegneten, geschah es zuweilen, daß die Harten riefen:„Kommt, kommt mit den Sporren!" so hatten nämlichdie Linden in der Noth ihren Kameraden zugerufen. Da-gegen antworteten die Linden: „Kommt, kommt mit denSäcken; es ist noch Speck und Fleisch da", und deu-teten damit auf das Plündern zu Eais "H.
Aus der zu Trogen gehaltenen Landsgemeinde von1734 forderte das Volk der siegenden Partei mit lär-mendem Geschrei die Bestrafung der acht Abgeordneten,die in Frauenfeld gewesen waren. Die von der kleinenPartei dagegen drangen auf Beobachtung der Tagesord-nung. So kam es von Wortwechseln zu Scheltworten,von Scheltworten zu Schlägereien. Die Linden muß-ten nachgeben, und viele liefen davon. Nachdem dassouveräne Volk sich so durch seine Gewaltthätigkeit jedesWiderstandes entledigt hatte, bestrafte es durch le-benslängliche Ausschließung von allen Aemtern die achtin Frauenfeld gewesenen Magistratspersonen, von denendie meisten schon hart gebüßt worden waren. Das näm-liche Ausschließungsurtheil traf auch viele der geachtetstenGemeindsbeamten. Allgemein war die Betrübniß in denGemeinden der Linden "H.
Nach der Landsgemeinde von Trogen nahm die Ge-rechtigkeit — jene Gerechtigkeit, die wir bereits kennen —ihren Lauf wie vorher, bis sie müde ward zu strafen,und ihre Opfer sich zu beklagen'^).
116) Walser, III. 89. — 117) Ibiel. III. 97—100.
118) Ibil. 100—102. Vom 15. Juli 1731 bis nun 21. April 1735betrug die Totalsumme der politischen Strafgelder 3656 >/s Gulden.Fortsetzung der Geschichte von Laurenz Zellweger durch Landes-hauptmann Tobler, Mscpt. S. 187 — 190. In dem von einem An-hänger der Wetter, unter dem Titel „Ausführlicher Bericht u. s. w.",verfaßten Gespräch in vier Personen wird gesagt: „Was die denHäuptern und andern Personen von der Partei der Linden auferleg-