Band 
Erster Theil.
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nen funkelte ein Auge, das schon seinen künftigen Geg-nern drohte und den Menschenfeind ankündigte; er wardies, indem er die Gesellschaften floh und sogar denSchatten des Menschen vermied. Das Alter, vielleichtder Ehrgeiz, milderte seine Manieren, nicht aber seinenBlick. Seine Frau, außer dem Kanton gebürtig'^),welche mit seinem Wesen und seinen Absichten völligübereinstimmte, hatte sich seines Gemüthes ganz bemäch-tigt; nie trübte ein Wölkchen ihre Ehe. Durch die Re-gelmäßigkeit ihrer Frömmigkeit, durch die strengen Grund-sätze von Gerechtigkeit, die sie an den Tag legten, unddurch ihre reichen Almosen war es ihnen gelungen, sichin einem hohen Grade die Gunst des Volkes zu erwerben;Schumacher wurde sein Orakel. Durch die Geistlichkeitunterstützt, öffneten sich ihm die Thüren des Raths; undals er an der Landsgemeinde sich das Ansehen gab, alswolle er wieder einfacher Bürger bleiben, holte ihn derAmmann Fidel Zurlauben, den er später stürzen sollte,selbst aus der Menge heraus, um ihn an der Hand aufseinen Stuhl zurückzuführen. Schumacher gab nach'^).

Als ein Ergebener Oestreichs, von dem er leichter Be-günstigungen, als das Commando über eine Compagnieerhielt, führte er den Handel mit hallischem Salze. Erund seine Anhänger verschrien das französische Salz,wälzten Verdacht auf die Treue des Salzverwalters FidelZurlauben und warfen ihm willkürliche Vertheilung derfranzösischen Zahr- und Gnadengelder vor. Um dem Ge-witter, das sich langsam über seinem Haupte zusammen-zog, Widerstand zu leisten, ließ Zurlauben unter alleMitglieder des Rathes und unter die einflußreichstenBeamten in den Gemeinden Geld austheilen.

137) Anna Rauch von Dießenhofen .

138) Die Zuger Unruhen.