Band 
Erster Theil.
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vornehmlich im Kanton Zug , jene dumpfe Unruhe, wiesie aus dem Geheimnisse entsteht. Zug verlangte die Mit-theilung desselben im Interesse einer schnellen Wiederher-stellung der Ruhe'^); ober die katholischen Orte und derBotschafter widersetzten sich'^). Die Schachtel durftenur mit Bewilligung des Königs geöffnet werden. Unter-dessen nahm die Aufregung zu und alle Anstrengungender Eidgenossen vermochten nicht, die Krise zu verhüten,welche die Ereignisse seit mehrern Jahren vorbereitethatten.

Seit der Erhebung Schickers nnd Schumachers ließdie Herrschaft der Harten einen Bruch mit Frankreich vermuthen. Ihr Triumph und ihre Grundsätze wurdendurch den schändlichen Agenten der Häupter, den Schnei-der Tossenbach, verkündigt, als die beiden Alt-Ammännerin die Bande geworfen und ihre Güter eingezogen wor-den waren. Trunken und mit einem schmutzigen Degenin seiner Rechten durchstrich er mit einer Rotte Gleich-gesinnter die Straßen und schrie: „So beschützt unsereWachsamkeit das Vaterland; wir werden die Anhängerdieser beiden Ammänner schon bekommen. Denn wir sindRichter, wir können machen was wir wollen"'P. Umihre Willkürherrschaft noch fester zu begründen, bildetedie herrschende Partei an der Landsgemeinde vorn 7. April1732 einen geheimen Ausschuß Als diktatorische Be-hörde bereitete er die Beschlüsse des Rathes und des Volkesvor und regelte die Rache

179) Zug an Luzern, den 17. Dezember 1731 (Archiv von Luzern ).

180) Luzern an Zug, 8. März 1732; Luzern an Wallis , 30. Juli1732 (iiiia.); Bonnac an den Siegelbew.; 5. Januar, derSiegelbew. an Bonnac, 17. Januar.

181) Die Zuger Unruhen.

182) „ Geheimer Ehrenausschuß." Stadt und Amtbuch.

183) Bonnac, an den Siegelbew., 20. September 1732, sagt: